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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  li  1  e  n

unsere  Erwartung  nicht.  Man  nimmt  sie  als  Beispiele  für  den  bekannten ­
  Gebrauch  des  Artikels,  Redetheile  jeglicher  Art  zu  Substantiven ­
  zu  machen.  Aber  selbst  wenn  die  Definition,  was  mir  unmöglich
scheint,  sich  damit  in  Einklang  bringen  liesse,  so  wäre  es  dennoch
auffallend  genug,  dass  zur  Erläuterung  des  Artikels  gerade  dieser
doch  nur  abgeleitete  Gebrauch  desselben  hätte  an  gewendet  werden  sollen: ­
  und  zudem  würde,  da  alle  Worte  und  Redetheile  sich  in  dieser  Art
substantiviren  lassen,  rä  «AA«  einen  unbestimmbar  weiten  Inhalt
haben.  Völlig  zweifelhaft  wird  jene  Deutung  durch  den  Umstand,
dass  nicht  fr,p.i,  wie  aus  der  Aldina  fortgepflanzt  wird,  sondern
augenscheinlich  verderbt  <fpÄ  überliefert  ist.  Geht  man  von  nspi  aus,
so  möchte  dennoch,  wie  ich  meine,  der  von  Hartung  herrührende
Gedanke,  in  jenem  fp.i  liege  ap.au,  so  verwerflich  nicht  sein;  in  der
Fassung  ofov  rö  dp.fi  xcä  rö  nepi  -/.cd  rä  äXAa  würden  die  Artikel  rö
nicht  anders  gesetzt  sein,  wie  vorhin  ofov  rö  ypa  und  ofov  rö  7  zal
rö  ö  und  mehrmals  in  diesem  Zusammenhang,  und  man  hätte  in
dpfi  und  äepi  ein  Paar  gleichartiger  Präpositionen,  welches  zur  Erläuterung ­
  dieses  Redetheils  passend  zusammengestellt  wäre  und
überdies  würde  rä  äXAa  d.  h.  die  übrigen  Pi'äpositionen  einen  passend ­
  abgegrenzten  Inhalt  haben.  Allein  die  den  Beispielen  vorangehende ­
  Definition  lässt  sich  so  wenig  auf  Präpositionen  anwenden,  als
sie  zur  Bezeichnung  des  Artikels  zu  gebrauchen  ist.  Die  so  hergestellten ­
  Beispiele  drängen  demnach  zu  der  weiteren  Annahme,  dass
hinter  der  Definition  des  äp.3pov  die  zu  dieser  gehörigen  Beispiele
nebst  einer  zweiten  Definition  des  äp-9-pov  ausgefallen  seien,  zu  welcher
die  jetzt  erhaltenen  Beispiele  gehören,  dass  also  die  ursprüngliche  Fassung ­
  annähernd  diese  gewesen  sei:  äpSpov  oiari  jjoüvv/  äo-opioj,  ri  Aö-700
  äpx'öv  79  riXog  r,  diopiapdv  övjAot  (ofov  ....?,  yoovu  äar/pog  .  .  .  .)
ofov  rö  dp.fi  xai  rö  Tzspi  v.ai  rä  äAAa  [X  foJYfj  d.Top.og  r,  ours  xcolüei
.  .  .  piaou].  Dass  der  Abschreiber  von  einem  ofov  auf  das  andere
übergesprungen,  wäre  ja  nichts  auffälliges  oder  auch  in  der  Poetik
singuläres,  und  —  obwohl  dies  für  die  Auffassung  im  Übrigen  ganz
untergeordnet  ist  —  möglich  wäre  es,  dass  mit  jenem  ersten  Abschreiberversehen ­
  die  Wiederholung  der  ersten  Definition  des  oövckap.og
  in  der  Art  zusammenhinge,  dass  der  Abschreiber,  das  Übersprungene ­
  nachzuholen  bemüht,  in  Folge  des  wiederholt  wiederkehrenden ­
  feijvrj  äa-nixog  abermals  abgeirrt  sei.  Diese  Annahme,  über
deren  Zuverlässigkeit  ich  mich  keiner  Täuschung  liingebe,  bezweckt
            
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