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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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ben  lautet  (1456  b  38):  gOvdeap.og  d’iazi  tpoivr,  c/.or,p.og,  r,  ovre  y.oi-A(l£l
  OVTS.  TIOLSL  (pOiVr,V  p.lOtV  Gr,p.CtVZly.y)V  £X  jjjtelÖVWV  ^OJVCÜV  7T£yuxuTav
cuvtI.S-egSiZ’.  -/.cd  im  zoiv  äv.poiv  xai  £7tri  rcö  p.zocu  ,  vjv  p.ij  dpp.ozzet
iv  äpyji  läyon  riSevcu  y.c/.ä'  ccjtgv  ,  olov  pJv.  4757.  de.  Für  die  nicht
ganz  richtige  Überlieferung  bietet  die  wenige  Zeilen  später  (1457  a
8)  folgende  zufällige  Wiederholung  ein  Correctiv  dar:  r,  yoivr,  ötGr,-p.og
  r,  Guts  xoikdet  ovze  Tretet  <poivr,v  p.lctv  Gr,p.avzivyjv  iv.  ttAsiovoiv
(poivtüv,  Tceipvxvta  riSeaSou  v.y.l  stzI  zoöv  äv.pojv  v.oti  i?zi  zov  /xzgo'j.
Indem  man  hiernach  das  obige  netpw.vXotv  GtivriSeoSca  in  TzetpvxvXa
ziS-eaSeu  umänderte,  gewann  man  einen  angemessenen  Gedanken:
da  jedoch  netpw.vlav  GuvTiSeoSca  im  Anschluss  an  das  vorangegangene ­
  ywvr/V  plotv  Gr,[x<xvny.r,v  ix  ixleiovutv  tpoivüiv  nicht  unrichtig  noch
unerklärlich  ist,  so  enlsteht  die  Frage,  ob  man  nicht  vielmehr  hinter
denselben  die  ähnlichen  Worte  netpw.vXa  ziSreGSc/.i  einzusetzen  habe,
deren  man  zum  Anschluss  des  folgenden  y.oti  iizl  zätv  civpoiv  y.ai  —  bedarf. ­
  Im  Übrigen  scheint  die  Überlieferung  unversehrt,  bis  auf  vor.j
aLzö-j,  das  nach  vorausgegangenem  r,v  (sc.  tpojvr,)  nicht  ohne  Härte  auf
GvvösGixog  bezogen  wird,  wofür  man  daher  aüzr,v  oder  otdzo  erwartet.
Die  Beispiele,  die  nichts  nöthigt  auf  die  Ausnahme  (vjv  p.r,  —)  statt
auf  den  Hauptsatz  zu  beziehen,  sind  in  beiden  Beziehungen  nicht
ohne  Bedenken,  doch  nicht  mit  Sicherheit  zu  verbessern.
Die  zweite  Definition  lautet  nach  der  Überlieferung  (1457  a  4):
r,  yoivr,  ci.Gr,p.og  r,  iv.  rzAeiovoiv  [xiv  tpoivOiv  fxtäg,  Grjp.otvzty.0iv  dz,  rroteXv
jzitpv/.e  fxiotv  ar,pc(vzty.r,v  tpu>vr,v.  Übersicht  man  den  sachlichen  Inhalt
beider  Definitionen,  so  erkennt  man,  dass  die  zweite  die  Natur  des  oOvdeG[xog
  als  Bindepartikel  in  scharfer  Bestimmtheit  ausspricht:  der  oOvo£G[xcg,
  durch  den  (nach  1457  a  29)  ein  löyog  Einheit  erlangen
kann,  ist  es,  der  aus  mehreren  (oder  genauer  mehr  als  einer)
ycovat,  die  aber  (alle  oder  zum  Theil)  Grtp.avzty.cd  d.  h.  entweder
ovop.azot  oder  pr,p.aza  sein  müssen,  eine  einzige  foivr,  ar,p.avztxr,
d.  h.  einen  ),6yog  oder  Satz  macht.  Durch  den  G<jvdzop.og  wird  aus
an  sich  bedeutsamen  Redetheilen  (^covv;)  die  Satzeinheit  oder  besser
die  Einheit  des  löycg  hergestellt,  der  ©wvrj  oAp.avz'.vr,  ist,  aber  unserm
  Satze  nicht  vollkommen  entspricht.  Hiervon  weichen  die  in  der
ersten  Definition  zusammengefassten  GvvdzGp.oi  in  der  Art  ah,  dass
sie  die  Einheit  des  aus  mehreren  Worten  (ywvsd)  zusammengesetzten ­
  Ai’jog,  der,  wie  später  erwähnt,  seine  Einheit  auch  ohne  a(/vdeap.og
haben  kann,  nicht  bewirken,  aber  auch  nicht  verhindern:  mit  dieser
            
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