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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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tw  ttdti  eig  ertpov  slöog,  olov  ywvfig  GroiyeXa  ojv  ouyxetrui  r,  ywvv]
xai  eig  a  oiaipeTrcu  tGya.ro.,  htiva  dt  pv/xsr’  dg  ällag  tpuvag  erspog
  tw  ddtt  aÜTwv,  «XX«  xav  ötatpvjrat,  ra  [xöp'.o  6p.oti.dfi,  olov
uo'aTog  rd  p.6piov  fiowp,  äAV  oü  rfjg  auWaßfig.  Vgl.  1041  1)  12—17.
1053  a  13.  Dionys,  de  comp.  c.  14,  p.  71  R.  Opyol  ptiv  OÖV  Slffl  Trj?
ävSpwTdvrig  xai  ivdpäpou  <powiig  ai  [roxtn  dty6p.tvc/.i  oiaiptGiv  xrl.
Allein  auch  damit  ist  das  GroiyjXov  der  Sprache  noch  nicht  vollkommen
definirt:  pwvat  ddiaipsroi  haben  auch  Thiere,  die  darum  doch  nicht
GroiytXa  sind:  zu  letzterem  gehört  ywvrj  doiaiptrog,  iig  rjg  n£<pvxt
avvtrfi  yivtaSai  ywvf/,  worin  man  auvSerr,  statt  des  überlieferten
auverfi  empfohlen  hat,  nicht  mit  Recht,  wie  ich  glaube,  nicht  weil
nicht  auch  GvvStrf,,  richtig  verstanden,  ein  brauchbares  Kriterium
abgeben  könnte,  sondern  weil  das  überlieferte  avvtrr,  denselben
Dienst  tbut.  Wenn  man  gegen  letzteres  geltend  macht,  dass  auch
die  Laute  der  Thiere  etwas  bedeuten,  so  ist  dies  richtig,  und  eben
darum,  weil  sie  Grip.avnx.ai  sind,  gelten  sie  dem  Aristoteles  als
cpwvact  und  nicht  blos  als  ^6<poi  (vgl.  de  anim.  11.  cc.  Politik  1253  a
10  lf.  y)  p.£v  oüv  ywvrj  toö  IvnripoO  xat  rjoiog  iGri  avjpstov,  otö  xat
roTg  älloig  ünapyti  tdpoig-  p-iypi  ydp  rovrou  fj  tpuGig  aÜTwv  HfjXuJtv,
war;  aiG^dvtGäat  toö  Ivnripov  xai  vjdiog  xat  rauro  arip.aiveiv  äl'Ari-)>oig-
  6  di  ’Xöyog  irrt  tw  ori?.oüv  dari  ro  Gvp.<pdpov  xat  ro  ßlaßtpov  xrl.
und  Hermen.  16  a  28).  Allein  zwischen  dem  Bedeuten  der  Thierlaute
und  dem  Redeuten  menschlicher  Sprachlaute  ist  noch  ein  erheblicher ­
  Unterschied:  während  die  Thierlaute  nur  eine  Art  von  Zeichensprache ­
  sind,  welche  dem  Thiere  Wort  und  Regriff  vertritt,
ergeben  die  menschlichen  Sprachlaute  in  ihrer  Verbindung  und  Gliederung ­
  begriffliche  Worte  und  das  ist  es,  wie  ich  glaube,  was
avvtTYi  fuvrj  genannt  wird.  Der  Unterschied  menschlicher  Sprache
von  den  Thierlauten  muss  im  kleinsten  Element  derselben  sich  zeigen,
insofern  dieses  fähig  sein  muss,  Worte,  wie  sie  jener  eigen  sind,
zu  bilden.  Wenn  daher  Plutarch  de  virt.  mor.  c.  4,  443  b  schreibt,
d  xüvag  xat  ijznoug  xat  öpviSag  olxovpoi/g  öpüvrtg  tSti  xai  rpo<pfi
xai  didaoxaliq  yw  vag  rt  a  uv  trüg  xai  npdg  löyov  imrixooug
xivfiasig  xai  ay  tätig  dmdidovrag,  so  versteht  er  ywvai  Guvtrai  nicht
von  den  den  Thieren  von  Natur  eigenen  Lauten,  sondern  von  den
Nachahmungen  menschlicher  Laute,  zu  denen  Thiere  durch  Zucht  und
Abrichtung  gebracht  werden.  Und  viel  anders  verhält  es  sich  nicht
mit  der  (von  Steinthal  in  ganz  entgegengesetzter  Absicht  angeführten)
            
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