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andere in Zorn gerathen (cföAov <5s Sri o£oi av adröv xaraaxsua^stv tw
läytp roioörovg, 0101 ovreg dpyO.ojg £y_ovai, y.a't roiig ivavrioug roOroig
£v6)[oiig ovrag £<p' 01g opyi&vrcu xai rotodrou? otoig öpyi^ovrai Rhetor.
II2,1380 a 2 ff. vgl. II4, 1382 a 16. II 9,1387 b 1711. a.). Soll nun dieselbe
Wirkung, welche der Redner durch seineRede erreicht,durch die
Kpd.yp.ct.ra. im Drama erzielt werden, so müssen diese selbst die Eigenschaften
an sich tragen, durch welche sie mitleiderregend, furchtbar
u. s. f. erscheinen. Der Affect ist einer und die Ursachen, durch
welche er in Bewegung gesetzt wird, sind überall dieselben; ebenso
ist, was glaubhaft und wahrscheinlich befunden werden soll, überall
an dieselben Bedingungen geknüpft. Nach denselben Gesichtspunkten
also (röKoi, e't'ovj, idscu vgl. 7,1430 b 34), welche für die Reden
aufgestellt sind, müssen auch die Kpdypara behandelt werden. Ein
Unterschied in der Anwendung dieser tokol hier und dort besteht
nur in sofern, als die Kpdyp.ct.ra so wie sie sollen d. h. mitleiderregend,
furchtbar u. s. w. erscheinen müssen ohne Belehrung darüber
im Wort (ävsu dida.Gxa.A'iag'); in sie hinein sind die Eigenschaften
zu legen (sv rot; KpaypaGiv £p.KOiv)riov 14, 1433 b 14), damit sie
dem Hörer unmittelbar so erscheinen, wie der Dichter beabsichtigte.
Das dagegen, was durch den löyog erzielt wird (rd d’ ev täi Ao'yw),
muss durch den Redenden bewerkstelligt werden und ein Ergebniss
der Rede (Kapd röv loyov) sein: denn was bliebe sonst dem Redenden
zu thun, wenn, was er darzustellen beabsichtigt, auch nicht
in Folge der Rede angenehm erschiene ([d tpanoiro rjdia xai p-ti
oid röv loyov') =). Wie sehr letztere Bemerkung auf die Beredsamkeit
passt, zeigen die vorhin angeführten Belege aus der Rhetorik,
und was ebendort I 2, 1336 a 9 von dem in dem ftSog
liegenden Bewährungsmittel gesagt wird, dass das Urtheil der Hörer
über das fjSog des Redenden durch die Rede seihst erzeugt werden
und nicht auf einer schon früher vorhandenen Meinung beruhen müsse
(ßst . . Gv[j.ßaiviiv did roO liyov dlld p.r? §ia roü Kpodsoo^dG^ai
koiov nva sivai rdv leyovra), das gilt im Grunde von allen Bewährungsmitteln
der Rhetorik: durch die Rede allein muss der Redner
seine Wirkung erzielen, und seine Aufgabe ist zu Ende, wenn die
Dinge auch ohne seine Rede so erscheinen, wie er sie darzustellen
beabsichtigt.
Dies gilt aber nicht minder vom Drama: nur muss man, um diese
Beziehung richtig zu fassen, wie ich glaube, nicht den Dichter und