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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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M  a  a  s  8  e  n

Der  4.  Quaternion  fehlt  gänzlich.  Mit  ihm  sind  der  Schluss  des
nicänisehen  Bischöfekatalogs,  die  Überschrift,  das  Rubrikenverzeichniss
  und  die  ersten  13  Canonen  des  Concils  von  Sardika  ausgefallen. ­
  Von  dem  5.  Quaternionen  waren  die  4  ersten  Blätter  ausgeschnitten; ­
  sie  sind  aber  später  wieder  eingeklebt  (f.  25—28).  Diese
enthalten  die  Canonen  von  Sardika  von  c.  14  Ut  non  liceat  episcopo
pluribus  ebdomadibus  abesse  etc.  mit  einem  Verzeichniss  der  Bischöfe, ­
  dessen  letzter  Name  Alexander  ab  Acaja  de  Moretiis  ist.
Die  zweite,  von  der  Ausschneidung  verschont  gebliebene  Hälfte
dieses  Quaternionen  (f.  29—32),  der  6.  Quaternion  (f.  33—40),
der  7.  Quaternion  (f.  40—48),  der  8.  Quaternion  (f.  49—56)  und
die  letzte  Lage  von  6  Blättern  (f.  57—62)  enthalten  die  Canonen
von  Gangra,  von  Antiochien,  Chalcedon  und  Constantinopel  in  der
sogenannten  Versio  prisca  und  die  Definitio  fidei  des  Concils  von  Rimini
  v.  J.  359  bis  zu  den  Worten  obtinere  sui  debere  (Mansi  T.  III.
col.  298),  wie  dies  alles  in  der  Bibliotheca  juris  canonici  veteris  1.  c.
p.  288—304  gedruckt  ist.  >)
Über  die  Signirung  der  Quaternionen  ist  noch  weiter  folgendes
zu  bemerken:  Die  Signatur  des  5.  Quaternionen  ist  ausgekratzt,  der
6.  Quaternion  ist  signirt  q.  C,  der  7.  q.  D,  der  8.  q.  E,  die  letzte
Lage  q.  F.  Der  ausgefallene  4.  und  der  5.  Quaternion,  dessen  Signatur ­
  ausgekratzt  ist,  waren  also  offenbar  mit  A  und  B  bezeichnet.
b.  Cod.  3686.
f.  1  steht:  Bibliotheca  Christophori  Justelli.  Das  Volumen  beginnt ­
  mit  einem  Quaternionen,  dessen  erstes  Blatt  fehlt  (f.  1—7).
Die  Signatur  ist  ausradirt  (f.  7').  Dann  folgen  2  vollständige  Quaternionen ­
  (f.  8—23),  deren  erster  mit  V  bezeichnet  ist  (f.  15').  Die
Signatur  des  2.  (f.  23')  ist  nicht  mehr  zu  erkennen.  Das  Volumen
schliesst  mit  den  5  ersten  Blättern  eines  Quaternionen  (f.  24—28).
Die  letzten  3  Blätter  sind  auf  das  folgende  Volumen  übertragen.

salonicam  veniunt.  XIX.  Das  Oxforder  Exemplar  trägt  dieselbe  Jahreszahl,  wie  die
andern  von  mir  benutzten  Exemplare.  Diese  bibliographische  Curiosität  hängt  zusammen ­
  mit  der  Geschichte  des  durch  eine  vorgefasste  Meinung  veranlassten,  in
jugendlicher  Übereilung  ausgeführten  Attentats  Christoph  Justel’s  auf  diese  Handschrift. ­
  Davon  soll  ausführlicher  an  einem  andern  Orte  gehandelt  werden.
*)  Die  Genauigkeit  des  Abdruckes  im  einzelnen  kann  ich  nicht  behaupten,  da  die
Vergleichung  ausser  meinem  Zwecke  lag.
            
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