ßibliotheca Latin» juris canonici manuscripta.
167
S. 18 nach seiner historischen Bedeutung gewürdigt ist, den angelsächsischen
Text des Confessionale und des Poenitentiale Pseudo-Egberti.
Beide sind mit lateinischer Übersetzung zuletzt herausgegeben
in den Ancient laws p. 343 sq., p. 362. Die lateinische Übersetzung
ist abgedruckt bei Wasserschlehen a. a. 0. S. 300 fg.,
S. 318 fg. Vgl. auch ebendaselbst S. 42 fg.
* Cod. 1535 (268).
Catalogi librorum inanuscriptorum Angliae et Hiberniae. Oxon. 1697. fol.
T. I. P. III. p. 141.
„Canones concilii Nicaeni et aliorum Latine et Saxonice“.
II. London.
A. British Museum.
1. Arundcl munnscripts.
Cod. 393 (CLXV E) in oetavn, f. 1—93 s. IX.
Die Coneilien von Ancyra, Neocäsarea, Gangra, Antiochien,
Laodicea, Sardika und die erste Sitzung des carthagischen Concils
von 419 in derjenigen Gestalt, in welcher sie in der Hadriana Vorkommen.
Hie und da sind altdeutsche Glossen zwischen die Zeilen
und an den Rand geschrieben. Die am Rande befindlichen sind tlieilweise
durch das Messer des Buchbinders verstümmelt.
2. Cottonian library.
* Nero A 1 in octavo.
Ancient laws p. XI, p. 326 sq.
Enthält die sog. Excerptiones Egberti. Vgl. Wasserschlehen
ßussordnungen S. 4ö.
Vermuthung darüber zu äussern, ob diese Manuscripte noch gegenwärtig exisliren.
— Santander 1. c. p. 7 bemerkt, dass auch in der Universitätsbibliothek zu
Alcala sich einige Manuscripte der Hispana befänden, ohne indess etwas näheres
über dieselben anzugehen. — Wohin ist u. a. der Cod. 253 s. XI. der Bibliothek
des Antonio Agustin mit vielen gallischen Synoden, Oecretalen Leo s IV. und Nikolaus
I. u. s. w. gekommen? (Cf. Antonii Augustini Opera f. VII. p. 93.)