Der grammatische Bau der Algonkin-Sprachen.
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Algonkin :
ki-pimose-min.
ni-pimose-min.
k-pimose-m.
pimose-k.
Lenni-Lennape: Cree.
n-pomissi-neen. ke-pemootan-anow.
ne-pemootan-nan.
pomsihhimo (?). ke-pemootan-owow.
pommissowak. petnootaywuk.
Ist jedock das Nomen actionis derart, dass es unmittelbar auf
ein Object bezogen werden muss, d. li. entspricht es unseren Verbis
transitivis, so kann es entweder auf die verschiedenen bestimmten
Objecte bezogen, oder es kann diese Bezeichnung auf ein unbestimmtes
Object (in der dritten Person) ausgedehnt werden. Ein dritter Fall,
wo, wie etwa in unseren Sprachen, die Handlung allgemein, ohne Bezug
auf irgend ein äusseres Object dargestellt werden könnte (z. B.
ich schreibe, ich schlage), ist innerhalb der Algonkin-Sprachen nicht
möglich •). Dieser Fall (sowie das zu demselben gehörende Passivum)
wird einigermassen durch jene Fälle, wo die Beziehung auf ein
unbestimmtes Object stattfindet, umschrieben. Der Satz also z. B.:
„ich liebe“ lautet hier: „meine Liebe zu Jemandem“ ; der Satz: „ich
werde geliebt“ lautet: „mein Geliebtsein von ihm — irgend Jemandem“.
Von den Pronominalelementen werden die possessiven wie oben
stets präfigirt, während die abhängigen suffigirt werden. Die letzteren
weichen sowohl von den ersteren als auch von den vollen Pronominalformen
etwas ab.
Wir theilen die hier zu beleuchtenden Fälle in drei Abheilungen
:
1. Nominalausdruck mit Beziehung auf die verschiedenen bestimmten
Objecte.
2. Nominalausdruck mit Beziehung auf ein unbestimmtes Object
(in der dritten Person).
3. Nominalausdruck mit Beziehung auf das Subject-Objeet und
ein unbestimmtes Subject.
Vgl. auch im Mexikanischen Steinthal, Charakteristik der hauptsächlichsten Typen
des Sprachbaues, p. 207 und 210.
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