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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Zu  der  Sage  von  Fo-wo-de-mi-no  mikoto.

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Omo-furu  (unbefangen,  an  der  Stelle  :  er  sprach  mit  ihm  unbefangen). ­
  Dieses  Wort  der  (japanischen)  Lesart  wird  wohl  ein  alter
Ausdruck  sein.  In  dem  chinesischen  Buche,  wo  es  heisst:  „Omofuru
  (in  der  Wörterschrift  siü-jö)  ist  ein  nachlässiges,  gemächliches
Aussehen“,  wurde  es  (japanisch)  omo-muro  gelesen.  Moto-wori-no
owo-fira  sagt:  Es  bezeichnet  das  ruhige  und  nachlässige  Sprechen.

Kairo  tsuri-bari-wo  tate-matsuri-te  si/ca-siJea,  Icono  fari-wo

i-i-te  sika-sika,  matsi-dzi-wu  matsi-tori-nite  saki-tori-no  ura-nite

mi-iro  tame-mi  asiki  koto-wo  jeru-to  iü  tokoi-goto  nari.
„Er  überreichte  jenen  Angelhaken“  u.  s.  f.  „Nenne  diesen
Haken“  (,,armer  Haken“)  u.  s.  f.  Mätsi-dzi  (in  der  Wörterschrift:
armer  Haken)  ist  so  viel  als  matsi-tori  (die  Armuth  in  Empfang
nehmen).  Es  ist  das  Gegentheil  von  saki-tori  (den  Segen  in  Empfang ­
  nehmen)  und  ein  Wort  der  Verwünschung,  welches  bezeichnet,
dass  man  für  den  Leib  höse  Dinge  erlangt.

v"))  >r  i  J

Siwo-mitsu-tama-wo  tate-matsuri-te  sika-sika,  siwo-no  mitsifiru-koto
  wata-tsumi-no  kami-no  siru  waza  nare-ba  kono  tama-ni
kano  kami-no  mi-tama-wo  tsukete  tate-matsuri-si-ni-ja  aramu  siru-be-karazu.

            
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