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Schulte
Innoc. IUI. eam ponit sub tit. de judiciis, ut apparet per epistolam,
quam scripsit episcopo bononiensi, in qua nominantur omnes decretales
Innoc. IUI. et sub quibus titulis sint locandae“.
In dieser Sammlung treffen die bei Böhmer unter num. 1—5,
7—14, 21—31, 41 und 42 stehenden genau überein; c. 6. bei
Böhm, lautet hier wie bei Innoc. liomann, c. 15. B. ist, wie bereits
gesagt, unter einen anderen Titel gesetzt und deshalb c. 20. Dadurch
treffen die folgenden Nummern von 15—20. nicht zusammen, obwohl
sie sonst übereinstimmen bis auf c. 17. B., das hier als c. 16. lautet
obtinendis, sachlich aber dasselbe ist. Nur c. non sohim in favorem
(c. 32. B.) fehlt in diesem Codex, wie bei Innocenz. Dafür hat
aber derselbe das bei Böhmer fehlende zweite cap. Romana de sent.
excomm.
Dieser Commentar ist sicher nach dem Jahre 1274 gemacht
worden, da in ihm die Dekretalen Gregors X. berücksichtigt werden.
So heisst es z. B. im c. quoniam frequenter X. ut lite non contest.
zu den Worten des caput „Is qui est in praelatum electus per spatium
expectetur; de hoc hodie debet servari et teneri, quod traditur
supra de elect. quam sit, quarto, Gregorius X.“ Im Tit. X. de elcct.
cap. statuimus. „sed hoc hodie intelligendum est prout legitur in
extrav. quamvis, quae est Gi eg. X.“, ebenso citirt er Gregor X. im
c. ut circa elect. u. ö. Zugleich sind diese Ci täte ein Beweis dafür,
dass man die Constit. Greg. X. sowohl als Tlieile des „Corpus iuris“
denn als Extravaganten ansah.
f s.
2. Die Dekretalen der Nachfolger Innocenz IV. bis auf Bonifacius VIII.
I. Von einer eigentlichen selbstständigen Glosse oder einem
Commentare zu den Dekretalen der Päpste: AlexanderIV. Urban IV.,
Clemens IV. ist, soviel mir bekannt wurde, nirgends eine Spur aufgefunden
worden. Keine der im §. 2. num. VIII. IX. X. angeführten
Sammlungen hat eine Glosse. Ein anderes negatives Argument scheint
mir aber von beweisender Kraft zu sein. Ich habe zu sämmtlichen
Stellen, welche aus den Dekretalen dieser Päpste in den Liber sextus