Die Dekretalen zwischen den Decretales Gregorii IX. etc.
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4. eine M ü n c h n e r 12 ),
5. zwei Königsberger 13 ),
abgesehen von solchen, die sie stückweise haben (z. B. unten §. 4,
nota 19).
V. In dieser Sammlung sind einzelne vor dem Concil erlassene
Dekretalen aulgenommen, wodurch sie von Neuem publicirt wurden.
Die an die Universitäten erlassene Bulle lautet 14 ):
„Innoc. E. S. S. D. universit. magistror. et Scholar. Paris,
sal. cet.
Cum in concilio Lugdunensi quasdam constitutiones super certis
articulis duximus promulganclas, universitati vestrae per apost. scripta
mandamus, quatenus eis, quas suh bulla nostra vohis transmittimus, uti
velitis amodo tarn in judiciis quam in scholis, ipsas sub titulis, prout
sub qualibet earum exprimitur, inseri facientes.“
Es enthält nun diese Sammlung folgende Dekretalen * 5 ):
De rescriptis.
1. Cum in multis juris articulis.
2. Praesenti decreto duximus providendum.
3. Dispendia litium.
12) Cod. ms. lat. n. 23. der kön. Hofbibliothek zu München, aus dem Phillips a.
a. 0. Mittheilungen macht; den Erlanger hat er nur nach Pfeiffers Notizen
benutzt.
13) Codd. membr. saec. XIII. fol. num. 172, fol. 2S3—256 b , num. 173. I. fol. 236 — 245.
der kön. Univ. Bibi, zu Königsberg, beschrieben in: Catalogus cod. manuscr.
lat. bibl. reg. et univ. Regiom. fase. I. codd. ad jurispr. pertin. digess. et descr.
Clem. Jul. Hugo Steffenhagen, Regiom. 1861. 4. Num. XII. XIII. Auch
llaenel Catal. libror. manuscr. cet. und Blume Bibl. libror. manuscr. italica
erwähnen einige. Auf diese kann nicht eingegangen werden, da alle näheren Notizen
fehlen.
14) Die für Bologna steht bei Böhmer, Mansi, und im Münchner Codex, ist aber
auch an den Bischof von Bologna erflossen (siehe unten § 4. VII. nach n.
28. im Texte) ; die für Paris im Cod. Erlang., aus dem ich sie abdrucken lasse.
15 ) Ich halte mich an die beiden Drucke von Böhmer und Mansi aus dem Grunde,
weil die Erlanger Handschr., wie sich zeigen wird, über diese Sammlung
hinausgeht, und jene Codd., die die Innoc. Dekretalen mit denen der Gregor.
Compilation zusammen haben, offenbar nicht entscheiden, da in solchen ein caput
leicht schon deshalb ausfallen konnte, weil der Commentator es zu commentiren
für unnöthig fand. Die fortlaufende Zählung rechtfertigt sich durch die Bequemlichkeit
der Verweisung.