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P f i z m a i e r
Die nächste und letzte Auseinandersetzung Tscliung-kings
lautet:
Es wird gefragt: Bei dem Pulse gibt es Unnatürliches und Wunderbares.
Wie ist dieses zu verstehen?
Der Meister sagt: Gesetzt, ein Mensch erkrankt. In seinem Pulse
findet man das grosse Yang, und Gestalt und Zeichen entsprechen
einander. Man bereitet daher einen Absud. Man kehrt dabei zurück,
geleitet zu dem Absud als ob man Speise nähme. Um diese Zeit stellt
sich bei dem Kranken starkes Erbrechen oder Durchfall ein, und die
Mitte des Bauches ist schmerzhaft. Der Meister sagt: Als ich früher
kam, beobachtete ich diese Zeichen nicht. Jetzt aber bat es sich
verändert und ist verschieden. -—Dieses heisst mit Namen: Unnatürliches
und Wunderbares. Er fragt ferner: Aus welcher Ursache
entsteht dieses Erbrechen und der Durchfall? — Man antwortet: Es
sind einmal vor langer Zeit Arzneimittel angewendet worden, sie
äussern jetzt ihre Wirkung. Deswegen lieist dies mit Namen: Unnatürliches
und Wunderbares.
Hierzu die Erklärung:
„Bei dem Pulse gibt es Unnatürliches und Wunderbares“ hat
die Bedeutung, dass die Veränderungen, welche durch Arzneimittel
entstehen, unnatürlich und wunderbar sind.
Gesetzt, ein Mensch erkrankt an einer Krankheit des grossen
Yang und man erlangt den Puls des grossen Yang. Der Puls und die
Zeichen entsprechen einander. Man bereitet daher eine Arznei, einen
Absud für Krankheiten des grossen Yang, und lässt ihn einnehmen.
Dabei kehrt man zurück als ob man Speise nähme. Um diese Zeit
stellt sich bei dem Kranken starkes Erbrechen mit Durchfall ein,
und die Mitte des Bauches ist schmerzhaft. Der Meister fragt: Als
ich zuerst kam, beobachtete ich diese Zeichen nicht. Jetzt aber
sind unnatürliche Veränderungen und wunderbare Abweichungen. Aus
welcher Ursache ist dieses Erbrechen und der Durchfall entstanden?
— Der Kranke antwortet: Es wurden einmal vor langer Zeit
Arzneimittel angewendet, sie äussern jetzt ihre Wirkung. Deswegen
ist dieses Unnatürliche und Wunderbare.
Durch den Anblick und durch Fragen erlangt man Gewissheit über
das Verfahren des Arztes. Auch ist es nothwendig, dass der Kranke
nicht das Geringste verheimliche, dann ist man im Stande zu erschöpfen,
was der Arzt als der Ältere getlian.