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B o n i t z
Vermuthung wenigstens als durch die Thatsachen des Gebrauches
veranlasst erscheinen 1(i ).
Die Bemerkung über den im Aristotelischen Sprachgebrauche
zu beobachtenden Unterschied zwischen naSog und Tra-S^p.a, welche
den Anlass zu der obigen Erörterung gegeben hat, wird von Bernays
nicht gelegentlich und nebenbei ausgesprochen, sondern als ein
Moment von principieller Wichtigkeit für seine Erklärung der vielbestrittenen
Aristotelischen Definition der Tragödie behandelt. Man
*6) Weshalb ich diese Vermuthung, die sich bereits in Spengel’s Abhandlung
findet S. 41, nur so zweifelnd aussprechen kann, ist .aus den einleitenden
Bemerkungen (S. 17) über den Grad der Vollständigkeit der für diese Abhandlung
verwendeten Stellensammlung ersichtlich; denn über eine solche
Frage würde nur eine vollständige Statistik des Gebrauches zur Sicherheit
gelangen lassen. Immerhin aber ist das von mir verwendete Material
von Stellen ansehnlich genug, dass die in demselben sich findenden Verhältnisse
der Beachtung nicht ganz unwerth sein dürften. Für den Genitiv
Kaäöi'j habe ich mir folgende 8 Stellen notirl: Gen. a 10. 327 b 22. Part,
an. « 1. 639 a 22. Eth. N. « 11. 1101 a 31. übet, a 2. 1336 a 19, 24. 10.
1369 b 13. Aud. 801 a 20. Probl. £ 5. 886 b 11, dagegen für den Genitiv
waSvjpartnv folgende 38 Stellen: Herrn. 1. 16 a 3. An. post, a 10. 76 b 13.
Phys. 5 8. 216 b 3. 5 7. 260 b 8. Coel. 7 1. 299 a 23. 8 3. 310 a 20. Gen.
a 2. 313 b 18. 8. 326 a 21. ß 3. 331 a 3. Meteor, a 14. 332 a 18. ß 6.
363 a 24, 365 a 12. d 4. 382 a 8. Psych. a 1. 403 a 11, 20. Resp. 17. 479
a 15. Hist. an. a 1. 486 b 5. 6. 491 a 19. : 1. 608 a 14. Gen. an. £ 1. 778
a 16. 3. 782 a 19. 8. 789 b 19. Met. A 2. 982 b 16. 4. 983 b 12. 8 14.
1020 b 19. Poet. 6. 1449 b 28. 24. 1459 b 11. Eth. Eud. ß 2. 1220 b 8,11.
3. 1221 b 10. 4. 1221 b 36. 7 1. 1228 b 36. 7. 1234 a 26. Hist, an x 5. 637
a 36, b 4. Mot. an. 8. 702 a 2. 11. 703 b 19. Probl. ß 9. 930 b 38 (denen
für andere Casus des Plurals ~a.5"öf/.ara nur 8 Stellen gegenüber stehen
An. pr. ß 27. 70 b 9. Meteor. 0' 5. 382 a 32. 10. 388 a 10. Sens. 6. 445 b 4.
Hist. an. x 6. 637 b 25); und gerade unter den Stellen für den Genitiv
sind nicht wenige, den mannigfaltigsten Gebrauchsgebieten
von Kaäog augehörige Stellen, in welchen itAjoc und xaS-r,p« ohne begrifflichen
Unterschied in unmittelbarster Nähe mit einander wechseln,
nämlich An. post, a 10. 76 b 13, 13 (s. oben S. 41). Gen. a 8. 326 a 21,
19 (S. 33). Coel. 7 1. 299 a 23, 20 (S. 33). Psych. a 1. 403 a 11, 3, 20
(S. 23 f.). Met. A 4. 985 b 12 (S. 33). 8 14 1020 b 19 (S. 49). Eth. Eud.
ß 2. 1220 b 11 (S. 47). 4. 1221 b 36 (S. 49). Hist. an. * 5. 637 S 4,9
(S. 25). Mot. an. 8. 702 a 2, 18 (S. 25).