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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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B  o  n  i  t  z

Vermuthung  wenigstens  als  durch  die  Thatsachen  des  Gebrauches
veranlasst  erscheinen  1(i ).

Die  Bemerkung  über  den  im  Aristotelischen  Sprachgebrauche
zu  beobachtenden  Unterschied  zwischen  naSog  und  Tra-S^p.a,  welche
den  Anlass  zu  der  obigen  Erörterung  gegeben  hat,  wird  von  Bernays
nicht  gelegentlich  und  nebenbei  ausgesprochen,  sondern  als  ein
Moment  von  principieller  Wichtigkeit  für  seine  Erklärung  der  vielbestrittenen ­
  Aristotelischen  Definition  der  Tragödie  behandelt.  Man

*6)  Weshalb  ich  diese  Vermuthung,  die  sich  bereits  in  Spengel’s  Abhandlung
findet  S.  41,  nur  so  zweifelnd  aussprechen  kann,  ist  .aus  den  einleitenden
Bemerkungen  (S.  17)  über  den  Grad  der  Vollständigkeit  der  für  diese  Abhandlung ­
  verwendeten  Stellensammlung  ersichtlich;  denn  über  eine  solche
Frage  würde  nur  eine  vollständige  Statistik  des  Gebrauches  zur  Sicherheit ­
  gelangen  lassen.  Immerhin  aber  ist  das  von  mir  verwendete  Material
von  Stellen  ansehnlich  genug,  dass  die  in  demselben  sich  findenden  Verhältnisse ­
  der  Beachtung  nicht  ganz  unwerth  sein  dürften.  Für  den  Genitiv
Kaäöi'j  habe  ich  mir  folgende  8  Stellen  notirl:  Gen.  a  10.  327  b  22.  Part,
an.  «  1.  639  a  22.  Eth.  N.  «  11.  1101  a  31.  übet,  a  2.  1336  a  19,  24.  10.
1369  b  13.  Aud.  801  a  20.  Probl.  £  5.  886  b  11,  dagegen  für  den  Genitiv
waSvjpartnv  folgende  38  Stellen:  Herrn.  1.  16  a  3.  An.  post,  a  10.  76  b  13.
Phys.  5  8.  216  b  3.  5  7.  260  b  8.  Coel.  7  1.  299  a  23.  8  3.  310  a  20.  Gen.
a  2.  313  b  18.  8.  326  a  21.  ß  3.  331  a  3.  Meteor,  a  14.  332  a  18.  ß  6.
363  a  24,  365  a  12.  d  4.  382  a  8.  Psych.  a  1.  403  a  11,  20.  Resp.  17.  479
a  15.  Hist.  an.  a  1.  486  b  5.  6.  491  a  19.  :  1.  608  a  14.  Gen.  an.  £  1.  778
a  16.  3.  782  a  19.  8.  789  b  19.  Met.  A  2.  982  b  16.  4.  983  b  12.  8  14.
1020  b  19.  Poet.  6.  1449  b  28.  24.  1459  b  11.  Eth.  Eud.  ß  2.  1220  b  8,11.
3.  1221  b  10.  4.  1221  b  36.  7  1.  1228  b  36.  7.  1234  a  26.  Hist,  an  x  5.  637
a  36,  b  4.  Mot.  an.  8.  702  a  2.  11.  703  b  19.  Probl.  ß  9.  930  b  38  (denen
für  andere  Casus  des  Plurals  ~a.5"öf/.ara  nur  8  Stellen  gegenüber  stehen
An.  pr.  ß  27.  70  b  9.  Meteor.  0'  5.  382  a  32.  10.  388  a  10.  Sens.  6.  445  b  4.
Hist.  an.  x  6.  637  b  25);  und  gerade  unter  den  Stellen  für  den  Genitiv
sind  nicht  wenige,  den  mannigfaltigsten  Gebrauchsgebieten
von  Kaäog  augehörige  Stellen,  in  welchen  itAjoc  und  xaS-r,p«  ohne  begrifflichen ­
  Unterschied  in  unmittelbarster  Nähe  mit  einander  wechseln,
nämlich  An.  post,  a  10.  76  b  13,  13  (s.  oben  S.  41).  Gen.  a  8.  326  a  21,
19  (S.  33).  Coel.  7  1.  299  a  23,  20  (S.  33).  Psych.  a  1.  403  a  11,  3,  20
(S.  23  f.).  Met.  A  4.  985  b  12  (S.  33).  8  14  1020  b  19  (S.  49).  Eth.  Eud.
ß  2.  1220  b  11  (S.  47).  4.  1221  b  36  (S.  49).  Hist.  an.  *  5.  637  S  4,9
(S.  25).  Mot.  an.  8.  702  a  2,  18  (S.  25).
            
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