so
B o n i t z
rwv ^a^vjfxärwv xdSapoiv den rraSr^ara einen von nd$r) unterschiedenen
Sinn zuzuschreiben.
Überblicken wir den ganzen verschlungenen Weg, auf welchem
wir der Entwicklung des Aristotelischen Gebrauches von naSog
nachzugehen versuchten, so zeigt sich, dass in allen Stadien dieser
Entwicklung naS-op-ara neben jxaSri unterschiedslos gesetzt wird.
Mögen durch ndSri Vorgänge überhaupt, insbesondere leidentlicher,
unfreiwilliger Art, oder mögen solche Vorgänge bezeichnet sein,
die das natürliche Gleichmass eines Wesens aufheben und dasselbe
mit Lust oder Leid erfüllen, oder mögen KdSr t der Ausdruck sein
für die Bestimmtheiten des Stoffes oder einer Substanz oder für
eonsecutive, nicht constituirende Merkmale eines Begriffes: überall
finden wir neben KdSv gelegentlich naSr^ara gebraucht. Das
letztere Wort ist allerdings überhaupt das ungleich seltenere, und
zwar in dem einen Gebiete dieses Gebrauches verhältnissmässig
seltener als in dem anderen; aber es ist mit ihm der Art innerhalb
desselben Gedankenganges, ja desselben Satzes zur Bezeichnung
derselben Sache verbunden, dass es unzulässig ist, einen begrifflichen
Unterschied ziehen zu wollen, vielmehr die blosse, vielleicht unwillkürliche
Variation des Ausdruckes, welche Bernays selbst für viele
Stellen zugibt (a. a. 0. S. 148), überhaupt wird anerkannt werden
müssen. Namentlich zu der Voraussetzung, dass bei ndär^a an etwas
Dauerndes, Habituelles, bei ndäog an das blos Vorübergehende zu
denken sei, fehlt in dem thatsächlichen Gebrauche ebenso wie in den
Wortformen jede Grundlage.
Dies alles gilt in dieser Unbedingtheit nur von dem Plural TraSr,
im Verhältnis zu naär,p.ara, dagegen zeigten sich für den Singular
ndSog einige, wie formelhaft fest gewordene Gebrauchsweisen, zu
denen sich entsprechende mit naSr-niia nicht nachweisen Hessen, so
■h y.ard ndSog p£raßoA‘ö, Trägst im Gegensfttze zu yöast, y.ard ndSog
im Gegensätze zu y.ard Aöyov, obgleich in den hier in Betracht
kommenden Fällen von naStr,p.ara in dem gleichen Sinne gesprochen
wird, wie von ndSr). Sehe ich recht, so zeigt sich darin, dass der
Singular nd$og nicht nur den einzelnen Vorgang (in der durch die