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P f i z m a i e r
Wenn der Puls, indem er dem Finger folgt, kraftlos ist und
oben kommt, so ist die Luft der Schutz wache schwach. Man nennt
dieses: ängstlich. Wenn der Puls, indem er dem Finger folgt, kraftlos
ist und unten weggeht, so ist die Luft der Blüthe schwach.
Man nennt dieses: niedrig. „Ängstlich“ ist schüchtern und furchtsam.
„Niedrig“ ist zusammengeschrumpft und unten befindlich.
Wenn Ängstlichkeit und Niedrigkeit sieh vereinigen, so heisst
dies mit Namen: „schädigend“. Schädigend hat den Sinn, dass
Blüthe und Schutzwache nicht hinreichen und dass Schmelzen
und Zusammenschrumpfen stattfindet.
Wenn der hohe, klare, ängstliche, niedrige Puls mit dem nicht
schnellen, nicht allmählichen, langsamen, zögernden Pulse zugleich
erscheint, so ist bei Vollkommenheit kein Übermass, bei Schwäche
keine Abnahme und man nennt dies mit Namen: gleichmässige Pulse.
Was die Stärke betrifft, so ist dies dasselbe, was in dem
untenstehenden Texte bekannt gegeben wird.
Der nächste Ausspruch lautet:
Der Puls des Mundes des Zolles ist langsam und zögernd. Ist
er langsam, so ist die Luft des Yang ansehnlich. Die Farbe ist dünn,
das Angesicht hell, die Stimme klar, die Haare sind lang. Ist er zögernd
, so ist die Luft des Yin vollkommen.. Knochen und Mark sind
frisch, das Blut ist voll, die äusseren Bedeckungen und das Fleisch
sind straff, dünn, frisch, fest. Wenn das Yin und das Yang einander
umschliessen, die Blüthe und die Schutzwache sich in Gang setzen,
Härte und Weiche sich gegenseitig treffen, so heisst dies mit
Namen: stark.
Hierzu findet sich die folgende Bemerkung: Die drei Wörter
„dünn, frisch, fest“ bilden keinen Satz. Sie sind somit ein überflüssiger
Text, und man soll sie ausscheiden.
Die Erklärung lautet:
Dies bezieht sich auf den obigen Abschnitt und erklärt den Sinn
des Wortes „stark“.
Wenn der Mensch mit der Vollkommenheit der Luft des Yang
begabt ist, so wird ihm die Vollkommenheit der Höhe und der Klarheit
zu Theil. Wenn er mit der Vollkommenheit der Luft des Yin
begabt ist, so wird ihm die Schwäche der Ängstlichkeit und der
Niedrigkeit zu Theil. Dies ist das Gewöhnliche bei dem gesunden
Menschen.