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P f i z m a i e r
der plötzlich wiederkehrenden Gesundheit, über verstellte Krankheit
und die Erkenntniss einiger einzelnen Affecte.
Zur Erläuterung der hier gebrauchten Benennung werden folgende
Bemerkungen vorausgesehickt:
Der regelmässige Puls ist der gesunde Puls des sich wohl befindenden
Menschen. Von dieser Art sind die regelmässigen Pulse der
vier Jahreszeiten, die regelmässigen Pulse der fünf Eingeweide, die
regelmässigen Pulse der gemeinschaftlichen Abstufungen der Urstolfe
Yin und Yang. Wenn der Mensch erkrankt, erlangt der Puls nicht
seine Regelmässigkeit. Von dieser Art sind die unregelmässigen Pulse
des Überschreitens und des Nichterreichens der vier Jahreszeiten,-des
gegenseitigen Überwindens und des gegenseitigen Beleidigens
der Urstolfe Yin und Yang, der Eingeweide und der Kammern, endlich
der gegenseitigen Vermengung der hundert Krankheiten, des
Lehens und des Todes.
Regelmässig bedeutet auch das Richtigstellen. Dieses heisst:
Wenn derjenige, der den Puls fühlt, in Wahrheit fähig ist, nach den
regelmässigen Pulsen die unregelmässigen Pulse richtig zu stellen, so
sind die Verschiedenheiten des Überschreitens und Nichterreichens,
die Abweichungen des Athemholens, des Schuhes und des Zolles insgesammt
deutlich zwischen dem Herzen und der Hand, und es besteht
nicht die geringste Ungleichheit und Irrthum. Hierauf kann
man nach dem Pulse der Erkältungskrankheiten die Zehrkrankheiten
richtig stellen. Man kann auch nach dem Pulse der Zehrkrankheiten
die Erkältungskrankheiten richtig stellen. Dies ist in Wahrheit
etwas, von dem man sagt, dass ein Einziges durchdrungen wird und
nichts übrig bleibt.
Der Text Tschung-king's beginnt mit folgender Auseinandersetzung:
Es wird gefragt: Der Puls hat drei Abtheilungen. Die Urstoffe
des Ying und Yang überwinden einander. Die Blüthe und die Schutzwache,
das Blut und die Luft, befinden sieh in den Leibe des Menschen.
Beim Athemholen, beim Ein- und Austreten, beim Aufsteigen
und Niedersteigen in der Mitte wandeln sie und verbreiten sich durch