540
Siegel
Endlich von der Reinigung eines Geistlichen, v. 312—320
und im Anschluss hieran von den Reinigungsmitteln überhaupt
und dem Eide insbesondere, v. 321—338.
His tribus exactis post hos tres testis agatur, v. 339.
4. Vom Zeugen v. 340—390, und zwar wird hier erörtert:
Der Gegenstand des Zeugnisses v. 340 — 341.
Wer unfähig ist zum Zeugniss v. 341—359.
Die genügende Zahl von Zeugen v. 300 — 370.
Die Schwurform v. 371—267.
Das Zeugenverhör v. 377—390 und
das Recht des Zeugen für den Gegner Zeugniss abzulegen,
v. 391, 392.
Hieran reiht sich v. 391—397 das Schlusswort des Dichters:
His ita dispositis, ut iudiciarins ordo
Exigit, opressis opus hoc inserviat, ut qui
Impetitur petat eins opem, premat inde prementem.
Si quem vero iuvat opus hoc, adiutus ab ipso
Nos iuvet eins ope pro nobis iugiter orans.
ITT.
Fast mit denselben Worten, in welchen Eilbert's Vorrede den
Gedanken des Gedichtes und den Plan für die Behandlung des Gegenstandes
auseinandersetzt, wird noch in einem andern Werke aus
der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts, welches den Titel
„rethorica ecclesiastica“ führt, die inventio des ungenannten
Verfassers beschrieben und der modns agendi vorgezeichnet. Man
vergleiche
Eilbert Bl. 39 \ R e tli ori ca BI. 43*.
Inventio scribentis est, predietas
personas instruere partim
secundum formam eanonum partim
secundum artificiosam rethorum
doctrinam.
Modus agendi talis est: Primo
assignabitur, cuius auctoritate
Inventio ejus est instruere personas
in iudicio constituendas partim
secundum canonicam normam
partim secundum artificiosam rethorum
doctrinam.
Modus agendi in hoc consigtit
: primum quot et quae sint