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Siegel
Böcking, Institutionen Bd. 1 (1843) S. 127, Note 56 und
Grundriss zu Vorlesungen über den gemeinen deutschen Civilprocess
1852 S. 3.
Walther, die Literatur des gemeinen ordentlichen Civilprocesses
1865 §. 35 und
de Wal, opmerkingen betreffende de literatuur van bet procesregt
etc., naar aanleiding van Walthers werk (overgedrukt
uit de nieuwe hiidragen voor regtsgeleerdheid en wetgeving XV.
4. Bl. 576) p. 16.
Genaueres über das Werk ist indess nicht bekannt geworden,
und die nachfolgende Abhandlung will diese Lücke in unserer Wissenschaft
ausfüllen.
I.
Gratians Decret war erschienen, allein auch in dieser Canonensammlung
fanden sich die Bestimmungen über die Gerichtsordnung
theils zerstreut, theiis ohne Ordnung aneinandergereiht. Dieser
Umstand gab, wie das in ungebundener Rede ahgefasste Vorwort
ausdrücklich sagt, den Anlass zu unserer rythmischen Darstellung
von dem ordo iudicarius '), dessen volle Beherrschung nach derselben
Vorrede die Frucht des Gedichtes sein sollte. In letzterem selbst
schreibt der Autor seinen Entschluss der Regung über das laut
rufende Schicksal so Vieler zu, welche in Täuschungen befangen
Irrwege wandelten. Vgl. v. 1—11:
Postposita poesi, quis iudiciarius ordo,
Promere proposui, quod turba frequens lahirinthum
Erroris seducta subit sub imagine veri.
Circumstant igitur pietas liinc, inde precantes
Assidui, quihus undique constrietus moderamen
Judiciale trahar evolvere pectore toto.
Hinc Eilbertus ego Bremensis, origine Saxo,
Quatuor armabo personas praeficiendas
Iudicio, quibus armatis armetur inermis,
1) Seil quod — heisst es Hl. 39' — in ipsis eanonibus sparsiin et quasi sine deleetu
de ordine iudiciario quedam edita comperi, dehinc online compendiosam traditionem
cudere curavi.