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S c li r ö e r
67. Diz büch heizt der tum. Diese Strophe ist roth überschrieben
: der tkum. Dazu verglichen wir schon oben
die allgemeine Überschrift dieser Strophenreihe in der
Kolm. Hs. Bartsch S. 61: nu fallet an der hört in disem
tone und heisset: unser lieben frauwen thuome s. oben
S. 471.
68. Von der gedichtet hi.
69. Dich zung vollobet nicht.
70. Were aller kunste zins.
71. 0 meit, des nim vor gut.
72. In glas der güte sich.
VII. A >)• Von allen frien kunsten.
lä Strophen Gott. Hs. BI. 181 —183.
Bl. 181. Von allen frien kunsten in dem (kurzen) hofedöne, da
di bibele inne begriffen ist.
Heinrich von Mügeln hat diesen Gegenstand wiederholt bearbeitet.
Die Heidelberger Hs. 693 enthält zwei Bearbeitungen desselben.
Die Gegenwärtige in sinem kurzen döne (der in der Gött. Hs.
oben sein hofedön heisst; siehe darüber Bartsch S. 180) stellt die
Heidelberger Hs. ganz voran Bl. 1—3\ Die zweite, die in der Göttinger
Hs. fehlt, steht daselbst unter der Überschrift: Septem artes,
Bl. 12 und ist in sinem langen döne abgefasst. Ich bezeichne sie VII 3 .
Eine dritte Behandlung desselben Gegenstandes (und zwar die
ausführlichste) ist in der meide cranz enthalten, wo einer jeden
Kunst (deren liier nicht sieben, sondern 12, sowie in der Bearbeitung
VII A 13 sind) 30 Verse gewidmet sind. Dieser Umstand erleichtert
das Eindringen in die Dunkelheiten der Sprache Heinrichs (die
gerade dort, wo er gelehrt auftritt, oft undurchdringlich sind) bei
diesen Stücken, die nicht uninteressant sind. Man liest nicht ungern
diese Verse, aus denen wir in kurzer Übersicht einen Begriff
bekommen, von der Art, wie sieh das Gesammtgebiet menschlichen
Wissens im Geiste eines kaiserlichen Ratlies des 14. Jahrhunderts
*) Die Strophenanfsinge von VII B s. unten S. 495: die Heid. Hs. 693 BI. 12.