Aristotelische Studien.
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beoeepopa bilden könne, Met. i 9; aber man mag diesem Beweise Geltung
beimessen oder nicht, auf die vorher genannten Fälle von Linie und
Zahl lässt er sieh nicht ausdehnen, sondern in ihnen ist der eigentlich
beabsichtigte Unterschied von xd.5og und btceepopd. verwischt.
Noch auffallender wird der beabsichtigte Gegensatz zwischen xd5og
und xoiöv rö iv ry ovale/, an ein paar Stellen der Schrift über die
Theile der Thiere verwischt. An der einen Stelle b 5. 678 a 33
schreibt Aristoteles über rd. oorpcey.6bepy.ee yaee rö rcöv evröy.ojv 7ivog
folgendes: eg 00 7dp ovviorrxev r rtjiv axldyyvetiv <pvaig, ovbev
TOÜTcov e-yei ceiy.ce diä. rö rrjg ovo lag cevrüv elvoei n roeovrov xd-5og
oeörrg- Sri '(dp ion rd y.ev evcay.cc rd b’ dvcay.cc, iv rü>
X67<p ivvxdptgee rö> öpi^ovri rrv ovolcev ceörßv. Bestimmter
als durch die Zugehörigkeit zu dem Wesensbegriff lässt sich
wohl die bioeepopd, das xoiöv rö iv rr, ovoice nicht bezeichnen, und
dennoch ist dieselbe vorher xd.5 0 g rr,g ovalceg genannt. An der anderen
Stelle ß 3. 649 b 27 werden die beiden Sätze, dass die Wärme
sich in dem Begriffe des Blutes als Merkmal findet, iv rü X6yu>
vxdptgee cevrov, und dennoch das Blut y.cerd xd.5og und nicht y.cj.5''
cevrö 5epy.öv sei, in einen gewissen Einklang mit bekannten sonstigen
Aristotelischen Definitionen gebracht.
b. Wenn die Ansicht von Bernays begründet wäre, dass das
Feste, Dauernde, Eingewurzelte ebenso für xd.5riy.ee charakteristisch
sei, wie das Vorübergehende für xd.5oc, so hätte man zu erwarten,
dass für die zuletzt in Betrachtung gezogene Bedeutung des wesentlichen
(also bleibenden), nur nicht begriffbildenden Merkmals sich
ausschliesslich oder doch vorzugsweise xd.5ry.cj. finde. Aber woxep
ixirrbeg finden wir in dieser Sphäre der Bedeutung regelmässig
xd5og y.oc5 , au rö, xd.5og oixeXov, x d.5og, xd5og ebiov. Doch als
sollten wir gew’arnt sein, auch nieht anderseits aus dieser Üblichkeit
von xd.5og in dem fraglichen Falle auf eine Unterscheidung in entgegengesetzter
Biehtung zu schliessen, finden wir einmal (eine
zweite derartige Stelle ist mir nicht bekannt) xcj.5ry.cj.rcj. neben xd5r,
unverkennbar als blosse Variation des Ausdruckes verwendet, nämlich
in dem oben bereits eitirten Capitel 10 der zweiten Analytik, in
welchem über die drei bei der Beweisführung in Betracht kommenden
Momente, ä£ieby.<xru, 7ivog, xd5r, gehandelt wird, 76 b 3—
19: eori b' Iota y.iv Se ),ccyßdverai eivcee, xepi a r extorrpr 5eo)peX
rd vxdpyov ree y.cj.5' eevrd, oiov yovdbag r dpi5yrri/.r 5 r, bi