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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Aristotelische  Studien.

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beoeepopa  bilden  könne,  Met.  i  9;  aber  man  mag  diesem  Beweise  Geltung
beimessen  oder  nicht,  auf  die  vorher  genannten  Fälle  von  Linie  und
Zahl  lässt  er  sieh  nicht  ausdehnen,  sondern  in  ihnen  ist  der  eigentlich ­
  beabsichtigte  Unterschied  von  xd.5og  und  btceepopd.  verwischt.
Noch  auffallender  wird  der  beabsichtigte  Gegensatz  zwischen  xd5og
und  xoiöv  rö  iv  ry  ovale/,  an  ein  paar  Stellen  der  Schrift  über  die
Theile  der  Thiere  verwischt.  An  der  einen  Stelle  b  5.  678  a  33
schreibt  Aristoteles  über  rd.  oorpcey.6bepy.ee  yaee  rö  rcöv  evröy.ojv  7ivog
folgendes:  eg  00  7dp  ovviorrxev  r  rtjiv  axldyyvetiv  <pvaig,  ovbev
TOÜTcov  e-yei  ceiy.ce  diä.  rö  rrjg  ovo  lag  cevrüv  elvoei  n  roeovrov  xd-5og
  oeörrg-  Sri  '(dp  ion  rd  y.ev  evcay.cc  rd  b’  dvcay.cc,  iv  rü>
X67<p  ivvxdptgee  rö>  öpi^ovri  rrv  ovolcev  ceörßv.  Bestimmter ­
  als  durch  die  Zugehörigkeit  zu  dem  Wesensbegriff  lässt  sich
wohl  die  bioeepopd,  das  xoiöv  rö  iv  rr,  ovoice  nicht  bezeichnen,  und
dennoch  ist  dieselbe  vorher  xd.5  0  g  rr,g  ovalceg  genannt.  An  der  anderen ­
  Stelle  ß  3.  649  b  27  werden  die  beiden  Sätze,  dass  die  Wärme
sich  in  dem  Begriffe  des  Blutes  als  Merkmal  findet,  iv  rü  X6yu>
vxdptgee  cevrov,  und  dennoch  das  Blut  y.cerd  xd.5og  und  nicht  y.cj.5''
cevrö  5epy.öv  sei,  in  einen  gewissen  Einklang  mit  bekannten  sonstigen
Aristotelischen  Definitionen  gebracht.
b.  Wenn  die  Ansicht  von  Bernays  begründet  wäre,  dass  das
Feste,  Dauernde,  Eingewurzelte  ebenso  für  xd.5riy.ee  charakteristisch
sei,  wie  das  Vorübergehende  für  xd.5oc,  so  hätte  man  zu  erwarten,
dass  für  die  zuletzt  in  Betrachtung  gezogene  Bedeutung  des  wesentlichen ­
  (also  bleibenden),  nur  nicht  begriffbildenden  Merkmals  sich
ausschliesslich  oder  doch  vorzugsweise  xd.5ry.cj.  finde.  Aber  woxep
ixirrbeg  finden  wir  in  dieser  Sphäre  der  Bedeutung  regelmässig
xd5og  y.oc5 ,  au  rö,  xd.5og  oixeXov,  x  d.5og,  xd5og  ebiov.  Doch  als
sollten  wir  gew’arnt  sein,  auch  nieht  anderseits  aus  dieser  Üblichkeit
von  xd.5og  in  dem  fraglichen  Falle  auf  eine  Unterscheidung  in  entgegengesetzter ­
  Biehtung  zu  schliessen,  finden  wir  einmal  (eine
zweite  derartige  Stelle  ist  mir  nicht  bekannt)  xcj.5ry.cj.rcj.  neben  xd5r,
unverkennbar  als  blosse  Variation  des  Ausdruckes  verwendet,  nämlich ­
  in  dem  oben  bereits  eitirten  Capitel  10  der  zweiten  Analytik,  in
welchem  über  die  drei  bei  der  Beweisführung  in  Betracht  kommenden ­
  Momente,  ä£ieby.<xru,  7ivog,  xd5r,  gehandelt  wird,  76  b  3—
19:  eori  b'  Iota  y.iv  Se  ),ccyßdverai  eivcee,  xepi  a  r  extorrpr  5eo)peX
rd  vxdpyov  ree  y.cj.5'  eevrd,  oiov  yovdbag  r  dpi5yrri/.r  5  r,  bi
            
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