Schröer, Die Dichtungen Heinrichs von Mügeln (Mogelin).
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Die Dichtungen Heinrichs von Mügeln (Mogelin)
nach den Handschriften besprochen
von Karl Julius Schröer.
VORWORT.
Die Schwierigkeiten, die sich mir bei dem Versuche einer Herstellung
des Textes der ungrischen Chronik Heinrichs von
Mügeln (oder, wie er nach der Schreibung seiner Zeit und Mundart
zu nennen ist, Heinrich es von Mogelin 1 ) zeigten, veranlassten
mich, vorerst die Gedichte dieses Schriftstellers, von
denen noch so wenig gedruckt ist und die in verschiedenen Handschriften
zerstreut sind, zu sammeln, um daraus über seine Sprache
ins Reine zu kommen. Da ich an eine Veröffentlichung derselben,
wenigstens vorläufig, noch nicht denke, und da doch die gewonnene
Übersicht auch Andern von Interesse sein könnte, so sende ich sie
etwaigen weiteren Mittheilungen über Heinrich von Mügeln voraus,
um dann gelegentlich daran das Einzelne weiter anzuknüpfen.
Dazu habe ich nur zu bemerken, dass ich diejenigen seiner
Gedichte, die nur in den von Bartsch verzeichneten Liedersammlungen
der Meistersinger — in seinem Werke: Meisterlieder der Kolmarer
Handschrift. Stuttgart 1862 — enthalten sind, nur aus diesem
Werke und aus Zingerles Bericht über die Wiltener Meistersängerhandschrift
— Wien 1861 — kenne und dass mein Verzeichniss der
Strophenanfänge insofern unvollständig bleiben musste, als Bartsch,
in Fällen, wo mehrere Strophen zu einem Liede vereinigt sind, oft