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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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ß  o  n  i  t  z

durch  das  Abstractum  -aSr.zr/.ai  noLdrrjreg  bezeichnet,  rpirov  di
7svog  noiorvTog  ntxSrjTixcti  noiörrireg  xai  ndSr)  Cat.  8.  9  a  28.  Die
beiden  Ausdrücke  naSriTixui  noiÖT-nreg  und  r.där,  sind  hier  zur  Bezeichnung ­
  der  dritten  Art  der  Qualität  verbunden,  nicht  als  identisch, ­
  sondern  als  nur  theihveise  zusammenfallend.  Nicht  jedes
tcolöv  ist  ein  TtdSog,  sondern  nur  das  k<x3yitix6v  ,  aber  auch  nicht
jedes  ndSog  ist  darum  schon  ein  naSrinxdv  noiöv,  sondern  nur  in
dem  Falle,  wenn  das  Afficirtsein  einen  gewissen  Bestand  und  eine
gewisse  Dauer  und  Festigkeit  gewonnen  hat,  oaa  dno  nvcov  naS&v
ö’uaxtvfjrwv  xcd  7rapap.ovtp.cov  zrjv  apyjnv  dXrjtpe,  7voio'tvjts?  Xiyovzca
9  b  20,  ogoc  di  <z7rö  padiw?  chaXuopivcov  xcd  ’ca.yb  d7xoxG.BiGrap.ivuv
  ■yivETca,  txdBv  Xiysrat  •  ot)  7dp  liyovrcu  txoio'i  rtvs?  xarä  rcdirag
9  b  28  '*)  —  Stellen,  welche  ebenso  wie  früher  erwähnte  erweisen,

1 1)  Diese  Stelle  der  Kategorien  verwendet  Bernays  S.  194  im  Beginn  derjenigen ­
  Erörterungen,  durch  welche  er  zdä-npaza  von  naS-r)  als  die  festen
„passiven  Qualitäten“  von  den  vorübergehenden  „Passionen“  zu  unterscheiden ­
  unternimmt.  An  sich  beweist  natürlich  diese  Stelle  nur,  dass  unter
naä-ij  auch  ein  vorübergehendes  Afficirtsein  verstanden  werden  kann,
welches  man  noch  nicht  in  die  Qualität  des  afficirten  Subjectes  einrechnet.
Für  zaBrjpa  und  sein  Verhültniss  zu  jtxjoc  besagt  diese  Stelle  nichts,
sondern  erhält  dafür  eine  Bedeutung  erst  dadurch,  dass  hernach  versucht
wird,  TrdSvjpa  als  identisch  der  r.a^-r,zixrj  jrotör/jg  nachzuweisen;  die  Mittel, ­
  mit  denen  dies  geschieht,  sind  schon  früher  S.  25  ff.  in  Erwägung  gezogen ­
  worden;  wenn  die  dort  dargelegten  Gründe  stichhaltig  sind,  so
schwindet  dadurch  jede  Beziehung  dieser  Stelle  der  Kategorien  auf  den
etwaigen  Unterschied  zwischen  jrd5yjpa  und  naäog.  —  Übrigens  ist  die
vorliegende  Stelle  der  Kategorien  noch  dadurch  bemerkenswerth,  dass
-aÄYjrixcJg  in  dem  Ausdrucke  jraSrjnxai  jroiorvjreg  ausdrücklich  in  anderer
Weise  erklärt  wird,  als  in  der  Stelle  der  Physik.  In  der  Physik  wird  TraSv;-Ttxov
  jroto'v  deflnirt  als  xaS’  0  Xe^erat  iraa^av  vj  azaSeg  efvat,  entsprechend
der  Grundbedeutung  von  TraSrjTtxo’g  als  duvarög  jrdtr/etv  und  im  Einklänge
mit  der  Weise,  in  welcher  Aristoteles  die  accidentelle  Eigenschaft  als  ein
des  Substrates  betrachtet,  vgl.  dtä  zl  8rj  zoözo  ev  e’ortv  dXk'  ov
itoWa.,  £<üov  xai  dhroüv;  izi  pev  */äp  toO  avSpuurof  xai  Xeuxdv  (darauf  dass
eine  Farbe  als  Beispiel  gewählt  ist,  darf  kein  Werth  gelegt  werden,
denn  Xeuxög,  pouatxo'g  ist  das  übliche  Beispiel  für  avp.ßeßrixog')  r.oW'X  pev
iartv,  b'rav  p - ö  vzapx'O  Scezipu  äarepov,  ev  de,  ozav  vK&pxy  x«l  Txaäi)  ri
zd  üjroxet'pevov  6  äv^pozog-  zoze  '/an  ev  -yb/verat  xai  etrziv  6  Xeoxog  avSpcoirog
  Met.  K,  12.  1037  b  16.  e'xdffTou  de  Xo-yog  eazi  pev  Mg  efg  6  zo0  zi  vjv  efvat,
euTt  d’  6>g  zoXXoi,  inel  ztxvzo  jrwg  aüvd  xai  auzö  jtctrovSog  d  29.  1024
b  30.  opota  rä  jrXetco  zavzä  nenovSöza  rj  erepa  6  9.  1018  a  16.  tö  jra5og
            
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