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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Aristotelische  Studien.

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wandten  Begriffe,  wie  diaipopd,  eloog,  in  unmittelbare  Verbindung
gesetzt  wird.  So  lesen  wir:  oüos  /ard  ri  noidv  otayipsiv  ivosysrxi
(rag  povddccg),  otiSiv  ydp  xöraXg  oliv  rs  -jr.dpyuv  r.dSog  Met.  p.
8.  1083  a  10,  9;  von  dem  Hervorgehen  bestimmter  Elemente  aus
dem  aipaipog  nach  Empedokleischer  Ansicht  sagt  Aristoteles  Srjlov  Sn
Sicctpopa.Tg  noi  yjapiSop-svor/  v.a.1  rdSsaiv  iyzvsro  ro  p.iv  vocop
7Ö  os  7tjp  Gen.  a  1.  318  a  9;  mit  sioog  wird  r.dSog  in  Zusammenhang ­
  gebracht:  sari  di  ra  acrta  roc  ~spl  rrjv  v)xjv  öoo,  ri  re  kcioüv
■/.cd  t6  näSog,  rö  p.iv  roiovv  Sig  63sv  ri  xtvvjate,  ro  di  ixdSog  cbg
sidog  Meteor,  d  8.  382  a  29.  Dass  aber  hiedurch  nicht  eine  Gleichsetzung ­
  von  rdSog  mit  der  artbildenden  Differenz,  oicccpopd,  oder
mit  der  Qualität  r.oiiv,  beabsichtigt  ist,  finden  wir  von  Aristoteles
selbst  ausgesprochen.  Der  dtaipopd  wird  r.dJSog  ausdrücklich  entgegengesetzt, ­
  indem  Top.  t  6.  148  a  3  unter  den  Fehlern  der  Definition ­
  aufgezählt  wird  sl  rö  r.dSjog  oicctpopccv  d-oösoor/sv  und  sodann
Kriterien  für  die  Unterscheidung  von  ndSog  und  oiaipopd  angegeben
werden;  was  dabei  von  der  oixipopd  ausgeschlossen  wird  oiy.  d'/loioop-sScc
  xarä  rdg  diottpopdg  «11,8,  das  wird  offenbar  im  Einklänge
mit  den  unter  2  a  beigebrachten  Stellen  dem  r.dSog  zugewiesen.
Dass  aber  dem  jrotöv  nicht  in  seiner  Allgemeinheit  und  seinem  ganzen
Umfange  nach,  sondern  nur  einer  bestimmten  Art  desselben  das
ndSog  identisch  ist,  das  spricht  Aristoteles  bei  Erklärung  des  Begriffes ­
  der  dlloMoig  aus  Pliys.  s  2.  226  a  26:  r,  p.iv  oov  zarä  rö
~oiiv  xivr,  cig  aü.O’MGig  so  reo  .  .  .  Ai'/oj  os  rö  rzoiov  ou  rö  iv  rf,  ovaix.
(/.cd  ’jc/.p  r,  oixipopx  «otörrje),  d/.'/.d  rö  na^rjruiv,  xxx  S  Isysrxt
ndoysiv  ri  dr.avjig  sivau.  Zu  welchen  Schwierigkeiten  die  hier
bezeiehnete  Unterscheidung  des  -otiv  führt  (vgl.  Trendelenburg,
Kategorienlehre  S.  93  ff.),  kann  hier  übergangen  werden,  wo  es
zunächst  nur  auf  die  richtige  Auffassung  der  Aristotelischen  Terminologie ­
  ankommt,  nicht  auf  ihre  philosophische  Berechtigung;
in  Betreff  der  blossen  Bedeutung  aber  ist  aus  den  angeführten
Stellen  klar,  dass  von  derjenigen  Qualität,  welche  dem  Wesensbegriffe ­
  eines  Dinges  angehört  und  also  nur  mit  Aufhebung  des
Wesens  selbst  aufgegeben  werden  kann,  diejenigen  Eigenschaften
als  r.xxog  oder  r.oiiv  r.aSr~ixiv  unterschieden  werden,  welche
wechseln  können,  ohne  dass  dadurch  ein  Ding  aufhört,  es  selbst
zu  sein.  Dieselbe  Unterscheidung  der  dem  Wechsel  zugänglichen
Qualität,  r.oiiv  -aärau.iv,  wird  in  der  Schrift  über  die  Kategorien
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