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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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ß  o  n  i  t  z

£vavrta>(7S!i,  cfov  ypmp.xzog  ■/.cd  ayr^xzag  Hist.  an.  x  1.  486  b  3.
Von  den  sinnlichen  und  insbesondere  den  veränderlichen  Eigenschaften ­
  der  einzelnen  Tlieile  der  lebenden  Wesen,  für  welche  oben  S.  20  ff.
der  Gebrauch  von  zrd^vj  nachgewiesen  ist,  finden  wir  ebenso  -xSr,-jj.aza
  angewendet.  Die  Erörterung  der  Eigenschaften  und  Veränderungen ­
  der  Haare  wird  abgeschlossen  mit  den  Worten  nspi  piv  zxXXx
xocSri  zd  rwv  rpiy&v  aysdov  cipvjra!  Gen.  an.  £  3.  784  b  21,  während ­
  wir  im  Verlaufe  derselben  Erörterung  lesen  Sax  zwv  £wwv  p.r?
iysc  zpiyxq  d/Cld  zd  ävccXoyov,  v.xl  zobzaiq  avp.ßxivzi  rwv  roiovrwv
~  x  a  d  r  w  y  ivix  y.xzd  zdv  «ütov  rpöxov  782  a  19.  In  dem  Anfänge ­
  dieser  gesammten  Abtheilung  des  physiologischen  Werkes
wechselt  der  Ausdruck  zwischen  TtaSrifxazx  s  1.  778  a  16,  17  und
r.xSag  a  34,  am  Schlüsse  wieder  zrepi  rwv  ccXXwv  zwv  y.xzd.  rä  p.6-pix
  xxSxp.dzuv  s  8.  789  6  19,  vgl.  (rä  p.6pix  rwv  £wwv  dtap£p£')
rwv  t:  xSr t  p.dzmv  ivxvzi6zr,zi  Hist.  an.  a  6.  491  a  19.  -—  Nur  für
einen  der  unter  2,  a  zur  Sprache  gebrachten  Fälle  des  Gebrauches
von  -dSog  findet  sich  der  vollständig  entsprechende  von  nd£?op.x
nicht:  'nur  lesen  zwar  x'aIclgvoSxi  p.£raj3«AX(5vrwv  rwv  x  aSri  adr
  wv  Gen.  x  2.  313  b  18  (vgl.  ttsoS-oc  316  «  4,  b  13),  aber  während
äXXotw«7(£  häufig  als  pLezxßoArj  y.xzd  xdSog  definirt  wird,  finden  wir
dafür  niemals  den  Ausdruck  aszxßo/r,  y.xzd  ~dSr,u.x.  Man  würde  gegenüber ­
  der  sonst  durchaus  nachgewiesenen  begriffliehen  Identität
von  xdSag  und  xdSr^x  auf  diesen  Umstand  schon  an  sich  kein  Gewicht ­
  legen  können,  sondern  ihn  eben  als  eine  nicht  weiter  erklärte
Thatsache  des  Sprachgebrauches  betrachten  müssen;  am  Schlüsse
dieser  Abhandlung  wird  es  übrigens  möglich  sein,  diese  Thatsache
wenigstens  ihrer  Vereinzelung  zu  entkleiden  und  sie  in  einen  weiteren ­
  Zusammenhang  zu  bringen.

3.
«.  Indem  die  Qualitätsveränderung,  äXXciwffij,  einerseits  in  den
oben  (2,  «)  citirten  Stellen  als  p.-zxßolri  y.xzd  ~d3c:.  anderseits
häufig  als  azzxßs'/.r,  y.xzd  zd  jrotöv  definirt  wird  (Met.  y  1.  1088  a
32.  Phvs.  £  2.  226  a  26  u.  a.),  so  ist  daraus  zu  erschlossen,  dass
in  Aristoteles’  Sinne  jroidv  und  xdSog  ganz  oder  theilweise  zusammenfallen. ­
  Auf  ein  derartiges  Verhältnis  von  jrotdv  und  xdSog  führen
auch  solche  Stellen,  in  denen  xdSsg  mit  ~otdv  oder  einem  ihm  ver-
            
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