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B o n i t z
ivavrtchasw?, dlloluaig Gen. a 4. 319 b 33 10 ); wer mit der Aristotelischen
Weise in der Definition der Grundbegriffe bekannt ist,
wird sieb nicht wundern, für die Wesensbestimmung von ndSog
sich wieder auf dlXoiojoig verwiesen zu finden, toöto d' of? ri xtvvjmg
naSog, ndidog dt aaS' ooov dXXotovrai jxövov, oFov ro Xsuxöv xai ro
B’epp.öv Gen. a 6. 323 a 18, 19, in ooa ndSrj rwv xivovp.ivojv ovoiojv,
oiov 3spp.6rrig xai ipu%p6ryg, xtxS’ ä Aiysrat xai dlloiovaScu
rä od)p.ara p.sraßaXX6vroJv Met. § 14. 1020 b 9, nd.Sog Xiysrcu sva
[xiv rponov nöidrrig y.aS' yjv äAAoiOÖa.S’at ivdi%srcu ö 21. 1022 b 13
(vgl. xarä rd ndSw xai rag dlloiojosig Pbys. v? 3. 246 a 2). Man
ersieht hieraus, wie der Begriff ndSog mit den naturphilosophischen
Grundansichten des Aristoteles zusammenhängt. Die Erfahrung
zeigt uns, dass dasselbe Ding einem Wechsel seiner Eigenschaften
unterworfen ist. Erklären und begreifen lässt sich nach Aristoteles’
Überzeugung diese Thatsache nur durch Unterscheidung des Stoffes
von der Form, der Substanz als des selbständigen Trägers der
Eigenschaften von den nicht selbständig existirenden, sondern ihrer
als Stütze (imoxscpuvov) bedürfenden, an ihr kommenden und gehenden
Eigenschaften. Dieser Vorgang des Bestimmtwerdens der
Substanz durch Eigenschaften, und sein Ergebnis, eben diese Eigenschaften
selbst, sind ein ndSrog der Substanz; zwischen diesen
beiden Seiten im Gebrauche von ndSog besteht nicht, wie es auf
den ersten Anblick scheinen könnte, eine wesentliche Scheidung,
sondern nur der graduelle Unterschied, ob das Geschehen, der Vorgang,
die Veränderung ausdrücklich gedacht, oder ob ohne solche
ausdrückliche Beziehung auf die Entstehung die Eigenschaft nur als
etwas der Substanz widerfahrendes (nday^si rö {jnox.dp.svov Met. £
12. 1037 b 16) bezeichnet wird.
10 ) An dieser Stelle dürften auch die 7ra3vj rris Xe^ecog zu erwähnen sein, von
denen es in der Poetik 25. 1460 6 12 heisst: xal nuXkx ;ra3vj rjjg Xe'£e(oj
iarr di8o[iev *yäp rxvrx zoXg jrotvjraij. Indem von einer den Dichtern gestatteten
Lieenz die Rede ist, öidop-EV ravra zoXg jrotvjrais, so kann
schwerlich etwas anderes gemeint sein, als die dem Dichtergebrauche ausschliesslich
ungehörigen Modificationen der sprachlichen Form, das inexrsrapivov,
ä^pvjps'vov, ElvjXXa^psvov, wozu 21. 1438 a 1—7 Beispiele beigebracht
werden. (Ich verdanke diese Erklärung der mündlichen Mittheilung
Vahlen’s). Die sprachliche Form, Xc’£is, erfährt in diesen Fällen
eine Modification, n<xa-/_ei rt, nämlich inexzeivezai u. s. f., die hergestellten
Änderungen derselben sind also 7rä3vj Xe^ewj.