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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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B  o  n  i  t  z

hang  zwischen  den  psychischen  und  körperlichen  Vorgängen  wird
auch  erinnert  hei  der  Frage  über  die  Physiognomik;  die  Möglichkeit ­
  der  Physiognomik  ist  dadurch  bedingt,  dass  den  psychischen
Vorgängen  die  äusserlich  sinnlichen  entsprechen:  rö  di  «njffioyvcop-ovsiv
  duvaröv  iariv,  st  rtg  didwatv  ä[xa  p.sraßcc?2siv  rö  <jü'j.a  xal
T7]v  tpu%riv,  ova  tavGtv.a  sart  p.aSä)v  yctp  Xou>g  p.ou-Gtxriv
  [ASTOcßgßbixi  rt  rr,v  '^vyijv,  dlX'  ou  rcnv  tpvast  rijiTv  sorl  rö
aXk'  otov  apycti  xcti  sKtSupttcxi  rcöv  tpiiGst  xtvryffswv
An.  pr.  ß  27.  70  b  7;  hier  werden  yuatxcx  Kot3-ri[x<xra,  rot  tpuast
TzäSv,  cd  tp'jGst  xtvYiGsig  so  einander  gleichgestellt,  wie  es  nicht  geschehen ­
  könnte,  wenn  Aristoteles  unter  r.a$r,p.c/.rct  etwas  anderes
als  ganz  allgemein  Vorgänge,  Erscheinungen  auf  dem  psychischen

äiroplav  v'k’yji  xat  rä  tt  ä  3  r,  ttj;  tnörspov  ian  jravTa  xotva  xat  roö
syovroq  r,  itjxi  rt  xat  rvjq  ■l>vyr,t;  iStov  aörvjf,  403  a  16  eotxe  öi  xat  rä  rriq
sttSi;  jrävra  sfvat  psrä  odiparof,  3vp.iq,  7rpa6rvjf,  yöj3o?,  IXsoj,  3ap-(70f
  xtX.,  403  6  116  ouatxöj  zrspt  airavS’  oaa  roö  rotoudt  atoparos  xat  rv;?
roiaü-nj;  u'Xvjs  Ipya  xat  t:  ot3r),  a  S.  409  S  IS  si  rtj  inty_stpx]tjstsv  ix  roö  Xo'you
roürou  Ta  jr«5ij  xat  ra  epya  rvj;  äreoötdövat,  ofov  Xoftapouj,  ai-(t5^<tsis,
  >5doväs,  Xüjrac,  öoa  aXXa  rotaöra  —  und  man  wird  es  wohl  aufgeben ­
  müssen,  auf  Grund  dieser  Slellen  sa^vj  und  ira^para  begrifflich
gegen  einander  abzugrenzen.  —  In  anderer  Weise  sucht  Bernays  die
Stelle  der  Analytik  70  b  7  ff.  zum  Belege  des  statuirten  Unterschiedes
zwischen  izu3r)p.aza  und  jra3->j  zu  verwenden;  er  citirt  dieselbe  nur  bis  zu
den  Worten  oaa  (ptiaixot  kurt  Tra^para,  übergeht  also  die  unmittelbar  folgende ­
  Variation  des  Ausdruckes  Ta  fvast  jräSvj,  eine  Variation,  die  freilich
der  beabsichtigten  Unterscheidung  um  so  weniger  günstig  ist,  da  als  Beispiel ­
  eines  -ot3og,  aber  oö  rwv  tpüast,  das  Gelernthaben  angewendet  ist,  also
sicherlich  ein  solches,  das  gerade  als  ein  Fall  des  festen  und  dauerhaften
Zustandes  von  Aristoteles  öfters  angeführt  wird.  Dass  dann  im  weiteren
Verlaufe  derselben  Erörterung  über  Physiognomik  -ctSos  gesagt  ist  b  13,
IS,  19,  24,  wo  anfangs  von  zra^zpara  ’pv^s  die  Rede  war,  rechtfertigt
Bernays  in  dem  Sinne  seiner  Unterscheidung  dadurch,  dass  demselben
tötov  beigefügt  sei;  aber  daraus,  dass  von-einem  xxäoq  gesagt  wird,  es
komme  einer  bestimmten  Gattung  lebender  Wesen  als  tdtov  im  Aristotelischen ­
  Sinne  dieses  Wortes  zu,  wird  sich  doch  nicht  folgern  lassen,  dass
darum  na3oq  einen  bleibenden  Zustand  bezeichnen  müsse  und  deshalb
für  das  vorher  gebrauchte  KaS-hpoixa  habe  substituirt  werden  können.  —
Dass  die  Stelle  aus  der  Naturgeschichte  1  1.  608  a  14  nicht  die  behauptete
Beweiskraft  habe,  ist  oben  im  Texte  nachzuweisen  versucht.
            
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