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B o n i t z
hang zwischen den psychischen und körperlichen Vorgängen wird
auch erinnert hei der Frage über die Physiognomik; die Möglichkeit
der Physiognomik ist dadurch bedingt, dass den psychischen
Vorgängen die äusserlich sinnlichen entsprechen: rö di «njffioyvcop-ovsiv
duvaröv iariv, st rtg didwatv ä[xa p.sraßcc?2siv rö <jü'j.a xal
T7]v tpu%riv, ova tavGtv.a sart p.aSä)v yctp Xou>g p.ou-Gtxriv
[ASTOcßgßbixi rt rr,v '^vyijv, dlX' ou rcnv tpvast rijiTv sorl rö
aXk' otov apycti xcti sKtSupttcxi rcöv tpiiGst xtvryffswv
An. pr. ß 27. 70 b 7; hier werden yuatxcx Kot3-ri[x<xra, rot tpuast
TzäSv, cd tp'jGst xtvYiGsig so einander gleichgestellt, wie es nicht geschehen
könnte, wenn Aristoteles unter r.a$r,p.c/.rct etwas anderes
als ganz allgemein Vorgänge, Erscheinungen auf dem psychischen
äiroplav v'k’yji xat rä tt ä 3 r, ttj; tnörspov ian jravTa xotva xat roö
syovroq r, itjxi rt xat rvjq ■l>vyr,t; iStov aörvjf, 403 a 16 eotxe öi xat rä rriq
sttSi; jrävra sfvat psrä odiparof, 3vp.iq, 7rpa6rvjf, yöj3o?, IXsoj, 3ap-(70f
xtX., 403 6 116 ouatxöj zrspt airavS’ oaa roö rotoudt atoparos xat rv;?
roiaü-nj; u'Xvjs Ipya xat t: ot3r), a S. 409 S IS si rtj inty_stpx]tjstsv ix roö Xo'you
roürou Ta jr«5ij xat ra epya rvj; äreoötdövat, ofov Xoftapouj, ai-(t5^<tsis,
>5doväs, Xüjrac, öoa aXXa rotaöra — und man wird es wohl aufgeben
müssen, auf Grund dieser Slellen sa^vj und ira^para begrifflich
gegen einander abzugrenzen. — In anderer Weise sucht Bernays die
Stelle der Analytik 70 b 7 ff. zum Belege des statuirten Unterschiedes
zwischen izu3r)p.aza und jra3->j zu verwenden; er citirt dieselbe nur bis zu
den Worten oaa (ptiaixot kurt Tra^para, übergeht also die unmittelbar folgende
Variation des Ausdruckes Ta fvast jräSvj, eine Variation, die freilich
der beabsichtigten Unterscheidung um so weniger günstig ist, da als Beispiel
eines -ot3og, aber oö rwv tpüast, das Gelernthaben angewendet ist, also
sicherlich ein solches, das gerade als ein Fall des festen und dauerhaften
Zustandes von Aristoteles öfters angeführt wird. Dass dann im weiteren
Verlaufe derselben Erörterung über Physiognomik -ctSos gesagt ist b 13,
IS, 19, 24, wo anfangs von zra^zpara ’pv^s die Rede war, rechtfertigt
Bernays in dem Sinne seiner Unterscheidung dadurch, dass demselben
tötov beigefügt sei; aber daraus, dass von-einem xxäoq gesagt wird, es
komme einer bestimmten Gattung lebender Wesen als tdtov im Aristotelischen
Sinne dieses Wortes zu, wird sich doch nicht folgern lassen, dass
darum na3oq einen bleibenden Zustand bezeichnen müsse und deshalb
für das vorher gebrauchte KaS-hpoixa habe substituirt werden können. —
Dass die Stelle aus der Naturgeschichte 1 1. 608 a 14 nicht die behauptete
Beweiskraft habe, ist oben im Texte nachzuweisen versucht.