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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Aristotelische  Studien.

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des  wirklichen  Geschehens  hin.  Und  in  der  gleichen  Weise,  nicht
um  sie  als  unterschieden  auseinander  zu  halten,  sondern  um  den
ganzen  Umfang  zu  umfassen,  gebraucht  Aristoteles  naS~n  xai  !py«,
ncLSri  xai  npd^etg  mit  einander  verbunden,  r.d.är,  di  xai  epya  )Jyw
zag  ze  y.ivr,aetg  zag  zoiizon  (nämlich  rtäv  azoiyjiatv,  röiv  azrAcöv  c>&)-p.dzorj')
  exdazov  xai  ccXAwv,  Sctwv  effriv  arrta  raür«  z«t<z  rvjv  dvvap.iv
ty/v  iavz&v,  in  di  rag  alloubaeig  y.ai  rag  eig  akknla  pezaßdaeig  Coel.
7  1.  298  a  32,  r<z  7ra.S»3  xai  tä  epya  zvjg  ••pvy.bg  aTiodidovai,  olov
koyiapGvg,  aiaSriaeig,  >7^ov«?,  kinxag,  öaa  aXka  zoiavza  Psych.  a
3.  409  6  13,  Ta  T'og  TOiavTrig  vl’og  epya  y.ai  ndSr,  a  1.  403  b  12,
keyo)  di  ndSr,  xai  npdigeig  yeveaiv  av&Giv  oyeiav  iyprjyopaiv  vnvov
nopeluv  y.ai  6n6a  ä.)la  zoiavza  zolg  £woig  vndpyei  Part.  an.  a  3.
643  b  33.  Ja  es  findet  sich  izaSog  da  angewendet,  wo  der  fragliche
Vorgang  als  ein  freiwilliger,  von  der  eigenen  Willkür  abhängiger
ausdrücklich  bezeichnet  wird,  zovzo  piv  ydp  zö  xäSog  (nämlich  v?
favzaoia,  tö  tpavzdteG^ai)  lip'  ripiv  eaziv  ozav  ßovkcbpe^a  Psych.
7  3.  427  b  18.
b.  ln  dem  ganzen  bisher  überblickten  Gebrauchsgebiete  von
ndSog  kann  man  beobachten,  dass  daneben  ohne  Unterschied  der
Bedeutung  k  d  $  r,  p  a  gelegentlich  gebraucht  wird,  vielleicht  mit  einziger ­
  Ausnahme  des  auch  im  Gebrauche  von  naSog  seltenen  Falles,
dass  ausdrücklich  nur  das  Geschehen,  die  nüSrjatg,  gemeint  sei
mit  Ausschluss  des  Gedankens  an  den  daraus  sich  ergebenden  Erfolg; ­
  aus  den  Aristotelischen  Schriften  wüsste  ich  liiefür  kein  sicheres ­
  Beispiel  beizubringen,  in  den  Problemen  ß  9.  930  b  38  ist  äp-<pozepo>v
  zoi/zow  exzog  ecai  rc3v  7ra.Sr/pärwv  so  gesagt,  dass,  wie  der
Zusammenhang  zeigt,  dadurch  nur  gemeint  sein  kann  ovdezepov  enaayov,
  ohne  dass  hierin  der  Gedanke  an  den  daraus  hervorgehenden
Erfolg  eingeschlossen  wäre.  Wenn  es  sich  bestätigt,  dass  näS-npa
in  dem  specifischen  Sinne  von  naSyaig  von  Aristoteles  nicht  gebraucht
ist,  so  erklärt  sich  dies  einfach  daraus,  weil  sich  dafür  das  durch
seine  Form  dieser  Modification  leichter  zugängliche  Wort  ~d~jog
darbot.  —  Nach  einer  anderen  Seite  hin  greift  wiederum  der  Gebrauch ­
  von  7ia$Y)p.a  etwas  über  das  für  na^ag  nachweisbare  Gebrauchsgebiet ­
  hinaus.  Für  die  Ansicht,  dass  die  Bewegungen  und
Vorgänge  der  Seele  mit  Vorgängen  im  Körper  untrennbar  verbunden
seien  (soixs  de  xai  zd  zrjg  pvyrjg  ndS-g  ndvza  eivai  peza  aibpazog
Psych.  a  1.  403  a  16)  führt  Aristoteles  als  Beweis  folgende  Thatsaehe
            
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