Aristotelische Studien.
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barer Begleiter findet. Die Erwägung der von Bernays benützten
Stellen wird sich dieser allgemeinen Übersicht da, wo sich der geeignete
Anlass dazu bietet, anschliessen. — In Betreff des zu dieser
Untersuchung verwendeten Materials von Aristotelischen Stellen glaube
ich ausdrücklich bemerken zu müssen, dass es nicht zum Behufe
dieser speciellen Frage und auf Anlass der Bernays'sehen Abhandlung,
sondern bei Gelegenheit einer allgemeinen lexikalischen Arbeit
und zum grossen Tlieil vor dem Erscheinen der Bernays’schen Abhandlung
gesammelt ist; es hat daher ausser meiner Absicht gelegen
und war durch die umfassende Natur jener Aufgabe ausgeschlossen,
für einen gleichartigen Gebrauch eines ungemein häufig gebrauchten
Wortes die Stellen, welche blos verschiedene Exemplare
derselben Art sein würden, sämmtlich zu verzeichnen; Vollständigkeit
des Materials in diesem Sinne ist daher im folgenden nicht zu erwarten.
Das aber darf ich mit Wahrscheinlichkeit voraussetzen, dass
ich von den verschiedenen Modificationen des Gebrauches von nd.äcg
und 7rbei Aristoteles keine werde übersehen haben. — Auf
Unterschiede der Häufigkeit des Gebrauches in wirklich Aristotelischen
Werken und in den der Aristotelischen Sammlung eingereihten
unechten Schriften habe ich nicht überall ausdrücklich hingewiesen;
da in den Citaten stets die Schrift bezeichnet ist, so
bieten sich diese Vergleichungen jedem Kundigen von selbst dar.
1.
a. Zu dem Verbum -a.ayjiv durch Gleichheit des Stammes und
der Bedeutung gehörig finden sich im Aristotelischen Sprachschätze
drei Nomina näSriaig, näSog, ndSrjp-a. Das erste derselben, irad-riaig,
vor Aristoteles nicht nachweisbar, bei Aristoteles im höchsten
Grade vereinzelt vorkommend und wahrscheinlich von ihm seihst gebildet,
zeigt durch seine Ableitungsform deutlich, dass es den Begriff
der Handlung, rö Tcd.ayjiv, rüv roü 7ia.ayj.iv ivepyöiav bezeichnet.
Dies ersieht man aus der Gegenüberstellung zu mivaig (ü Trairjaig
■/.cd ■/) KäSYjaig h rep ndayjvri aXk’ ovx. ev rep noioOvri Psych. 7 2.
426 a 9, so Pliys. 7 3. 202 a 23, 27, 32, b 3), aus der Verbindung
mit §ida£ig, p.dS-omg Pliys. 202 a 32, b 3, endlich aus der von
Aristoteles ausdrücklich gegebenen Erklärung dvayxcäov 7dp iai»g
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LV. Bd. I. Hft. 2