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Ludwig
siehe oben und vgl. lat. quis-piam — quis-quiam) sichern das u nach dem k.
Allein kva war nicht der vollständige Stamm. Sansk. kis cit, lat. quis, -piam,
qui-bus quia sichern km, denn an eine Bildung mit ya ist doch wohl nicht
zu denken. In quoi-us ist also i bereits ausgefallen, qui-a-si ward im Lat. zu
quoi qut.
14. In diese Lücke passen die Vedischen Infinitive tarisäni grnisäni upastrnisäni
Rgv. 4, 7,17, 6 herein. Dass es finale Infinitive sind, macht neben dem
Zusammenhänge der Umstand sicher, dass die beiden letzten Beispiele aus Präsensstämmen
gebildet sind. Es sind nicht Locale, sondern die vollständiger erhaltenen
Stämme. Sollte nicht Altbactr. tarewani, das allerdings nur an einer
unverständlichen Stelle vorkommt und arharisvanih (vgl. das Petersburger
Sanskrtwörterbuch) hierher gehören? Wohl scheinen uns aber, wie die Vedischen
Infinitive auf säni den Griech. auf psvt, so den Participien auf amnna die
Vedischen Formen auf nsnnä zu entsprechen: jrayasäna (jrayati) argasänä
rnjasanä, vrdhasänä snhasanä yamasänä mandasnnä jayasäna dhiyasänu
namasänä etc.
An den Parallelismus -p.£v(-i) -sani, -a-mäna -a-suna schliessen sich
in höchst merkwürdiger Weise zwei erste Pers. S. Med. grnise pumse (vgl.
Benfey, Gloss. z. S:\ma-Veda pg. 60 und das St. Petersburger Skrt.-Lex. unter
gar und pu): -se gegenüber dem allein stehenden griech. -poci.