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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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Ludwig

siehe  oben  und  vgl.  lat.  quis-piam  —  quis-quiam)  sichern  das  u  nach  dem  k.
Allein  kva  war  nicht  der  vollständige  Stamm.  Sansk.  kis  cit,  lat.  quis,  -piam,
qui-bus  quia  sichern  km,  denn  an  eine  Bildung  mit  ya  ist  doch  wohl  nicht
zu  denken.  In  quoi-us  ist  also  i  bereits  ausgefallen,  qui-a-si  ward  im  Lat.  zu
quoi  qut.
14.  In  diese  Lücke  passen  die  Vedischen  Infinitive  tarisäni  grnisäni  upastrnisäni
  Rgv.  4,  7,17,  6  herein.  Dass  es  finale  Infinitive  sind,  macht  neben  dem
Zusammenhänge  der  Umstand  sicher,  dass  die  beiden  letzten  Beispiele  aus  Präsensstämmen ­
  gebildet  sind.  Es  sind  nicht  Locale,  sondern  die  vollständiger  erhaltenen ­
  Stämme.  Sollte  nicht  Altbactr.  tarewani,  das  allerdings  nur  an  einer
unverständlichen  Stelle  vorkommt  und  arharisvanih  (vgl.  das  Petersburger
Sanskrtwörterbuch)  hierher  gehören?  Wohl  scheinen  uns  aber,  wie  die  Vedischen ­
  Infinitive  auf  säni  den  Griech.  auf  psvt,  so  den  Participien  auf  amnna  die
Vedischen  Formen  auf  nsnnä  zu  entsprechen:  jrayasäna  (jrayati)  argasänä
rnjasanä,  vrdhasänä  snhasanä  yamasänä  mandasnnä  jayasäna  dhiyasänu
namasänä  etc.
An  den  Parallelismus  -p.£v(-i)  -sani,  -a-mäna  -a-suna  schliessen  sich
in  höchst  merkwürdiger  Weise  zwei  erste  Pers.  S.  Med.  grnise  pumse  (vgl.
Benfey,  Gloss.  z.  S:\ma-Veda  pg.  60  und  das  St.  Petersburger  Skrt.-Lex.  unter
gar  und  pu):  -se  gegenüber  dem  allein  stehenden  griech.  -poci.
            
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