Die Entstehung der a-Declination etc.
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Bildungs-Elementes hinstellen. Unsere §. 21 aufgestellte Behauptung,
dass in Formen wie otxoi etc. nichts als einfache verstümmelte
Nominativformen oixoat vorliegen, erhält hiemit ihre endliche
Begründung. Wir bemerken gleich, dass das Pronomen svi-t (Sanskrt
t im svit), identisch damit, tva und tya Spaltungen davon, ta sa
letzte Schwächungen sind. Das Relativpronomen des Sanskrt -ya
ist aus tya sya geschwächt, wie das Altbaktr., Altpersische in Form
und Gebrauch erkennen lassen, die homerischen Formen Irj? aus
kies 6ov aus eov sya-sya beweisen. Dass die persönlichen Pronomina
darauf zurückgehen, ist wohl gleichfalls selbstverständlich
(Sanskrt yusma aus tvya-sma tyu-sma wie tya in mrtyu, vgl. mit
slav. MpxTK'Ä, so erklären wir patyus aus patvi-as). Anm. 13.
Hieraus nun folgt vor allem, dass das sogenannte nominativbil -
dende Element identisch ist mit demjenigen pronominalen Elemente,
das seit unvordenklichen Zeiten als wortbildendes Element wirksam
ist. Es erhellt hieraus, wie gänzlich unbrauchbar die Ansicht ist,
dass das Pronomen sa die Grundlage des Nominativ-s sei. Diese Annahme
ist unerweislich und unfruchtbar. Sie führt uns nicht um einen
Schritt über sich selbst hinaus, und dies ist das sicherste Kennzeichen,
dass sie innerlich unberechtigt ist. Das sicherste Kriterium
der Richtigkeit einer sprachgesehichtlicken Entdeckung ist dass mit
ihr gleich ganze Reihen von Erscheinungen erklärt, von Fragen gelöst
sind. Wie kommt nun dies? Dies kommt von dem engen bisher
viel zu gering angeschlagenen Zusammenhänge der Wortbildungen,
die eine in sich zusammenhängende Geschichte besitzen. Es ist
daran festzuhalten, dass die Modiiication des Suffixes sich am
Worte erzeugte.
Die Lautverbindung ui ist auch bei dem Suffixe tar nachweisbar.
Bekanntlich zeigt das Slavische, Litauische i Stämme, ebenso
zum Theil (im Plural) das Sanskrt. Spuren von u zeigt Sanskrt
im Gen. Abi. Sing, pitus pitur. Das svorr kann nur einem ursprünglich
hinter dem r vorhanden Gewesenen entspringen, und Gothisch
bekanntlich flectirt die Verwandtschaftswörter nach der «t-Declination,
broprjas bröprive etc; wie die i-Flexion aus einem vorhanden gewesenen
(vgl. §. 2) i ihren Anlass herleitet, so die //-Flexion aus einem
ursprünglichen u, und hiezu nehme man die Sanskrtformen bhrätrvya
pitrvy-a, griechisch pr/Tput-ä, Albaktr. bhrätüirya (Sanskrt mätula)
griech. eönarepetct für sÖTrorrspfta (dass Digamma in s übergeht, wür-