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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Die  Entstehung  der  a-Declination  etc.

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Eine  dritte  Form  ist  xöj&vüiig.  Hier  ist  svi  zu  pt  geworden,  womit
ptv  für  ffftv  zu  vergleichen,  xbpivöig  ist  als  Vogel  nur  eine  Symbolisierung
  der  Wolke  (Götter  verwandeln  sich  oft  in  Wolken).  Die
ursprüngliche  Bedeutung  von  xvpivöig  ist  also  Rumpf,  dann  Wolke.
yalxig,  der  andere  Name  des  die  Wolke  symbolisierenden  Vogels
bezeichnet  die  Wolke  nach  einer  Auffassung  als  die  tönende  (donnernde). ­
  yeiXxög  heisst  nun  bei  Homer  vielfach  ausdrücklich  Kessel.
Der  Kessel  ist  aber  ein  beliebtes  Symbol  der  Wolke,  z.  B.  speciell
Zauberkessel  zur  Verjüngung  (Pelops,  Medea).  So  ist  in  der  Etldischen
  Jlymiskvcicia  der  Kessel  das  Symbol  der  Wolke  (orköst
hvera  am  Ende  der  ersten  Strophe  bedeutet  sicher  nichts  als  das
Öl  d.  i.  die  Ambrosia;  vgl.  Str.  3  baö  han  Sifiar  ver  ser  foera
hver  j  pannz  ek  öllum  ycr  öl  of  lieiti;  und  Str.  4.  Anm.  10).
Man  vergleiche  die  hochwichtigen  lateinischen  Formen  cu-curbi-t-a
  und  cu-cu-mer.  Beide  zeigen  die  reduplicierte  Wurzel  cu  ku.
Nach  der  Analogie  der  drei  vorausgehenden  Beispiele  werden  wir
beide  auf  cu-cu-svi-t-  zurückführen,  um  so  mehr  als  die  Formen
sammt  und  sonders  Zusammenhängen,  alle  gehen  auf  ui  svi  zurück.
Dass  die  Wurzel  cu  zur  Bezeichnung  von  cucumis  und  cucurbita
verwendet  ward,  wird  bei  der  Bedeutung  der  Wurzel  jedermann
natürlich  finden.  Vgl.  slav.  t&ikxi  und  t&ith  (die  Bildung  wie  bei
e&i-kx  gegenüber  ßoOg  böv).  Im  Griech.  Sipi-r  aus  binfi-x,  daher
Se-af-a-ra  Siams  mit  Verhärtung  von  f,  Ssp.eihcc  Sipaz,  ßXoavpög
ßlepsaivo)  aus  ßXeoFtemco  -xpaipa  (oo^o-)  xpavpo-  führen  auf  xtpaoFi
dazu  xspapog.  Sanskrit  kusuma  die  Blüthe  (die  schwellende)  werden
wir  zerlegen  in  ku-su-ma  und  su  zurückführen  auf  svi.  Anm.  11.
Dass  nun  su  aus  svi  verkürzt  ist,  zeigt  das  Griechische.  Es  ist
schon  oben  ai  auf  aF'-  zurück  geführt  worden  (§.  2);  bekanntlich  ist
Griech.  ai  Sanskrt  su.
§.31.  Es  handelt  sich  jetzt  um  den  Übergang  von  svi  in  bhi.
Dieser  liegt  zunächst  im  Griechischen  klar  vor.  Denn  die  griechische ­
  Endung  ot  ist  aus  aF'-  nachweislich  durch  Abfall  des  s  entstanden, ­
  nachdem  dieses  vorher  F  zu  o  erhärtet  hat  (vgl.  ays  o<pa>i  uye-spag
  statt  c?f).  Aber  viel  schöner  lässt  dieser  Prosess  durch  den  Instrumental ­
  Pluralis  Sanskrt  -dis  (und  Altb.),  Lit.  -ais,  Lat.  -is,
Griech.  -ouai-oiai  beweisen.  Nämlich  im  Griechischen  haben  wir  klar
dieselbe  Endung  st,  die  wir  als  Endung  des  Dat.  Plur.  auch  sonst
            
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