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Ludwig
lassen Suffixe, in denen p auftritt (pspox sl. KpxTxnx) beiseite,
und bemerken nur, dass sie wahrscheinlich einer Verbindung tv
pspon AvpxTKx ihr Entstehen verdanken. Viel verbreiteter und von
ausserordentlicher Wichtigkeit für Sprachgeschichte sind m bli
(sskrt. Vf, griech. ©, lat. 6). Einen gewissen Zusammenhang zwischen
m und v w ird niemand läugnen. Wir finden beide in der 1. Dual, und
Plur. den Unterschied der Form begründend. Wir finden sanskrt,
yusma- gegenüber im Got. izva-, während sonst -smu im Got. zu
-mma wird. Im Got. haben wir also zw r ei Stufen zva mma, die mittlere
fehlt. Sicherlich ist es natürlich, im Sanskrit sma das m als
Verhärtung von v zu betrachten, die durch das harte s motivirt ist.
Es erklärt dies, warum wir im Litauischen im Genet. Plur. jusyje haben,
da im Litauischen wie überall v nach s häufig abfällt, sm dagegen zu
m geworden wäre. Das Element sma findet sich als selbständiges
Pronomen (adverbial oder als Partikel) im Sanskrt. in der Bedeutung
huc: smaddisiih, smadabhtgu (hieherzüglig), dhenavah smadudhnih,
smatpuramdki, smadrdtisac; Rg. V. 5, 6, 9, 3. spdco
vdrunasya smadista ublie pacyanfi rödasi. Es würde also für sma
die ältere oder eine ältere Form sva anzusetzen sein, die offenbar
in Verbindung zu setzen mit dem schon im Veda vorkommenden indefiniten
tva. Wir erinnern noch an ein Pronominales schon sehr
abgeschwächtes Element svi-t in kim-svi-t.
30. Doch wir wollen um sichern Boden zu gewännen zunächst
einige Einzelheiten vorführen. Für die Bezeichnung von 'Rumpf gibt
es im Veda unter andern zw ei merkwürdige Wörter kabandha (wie
bereits von Prof. Kuhn naehgewiesen, identisch mit grieeh. Kaäv^c
d. i. K«fav3ij?) und kusindha. Beide sehen sich entschieden ähnlich;
denn die Vocalverschiedenlieit hat bei der Häufigkeit des
Ausfalls von v nach k nichts zu bedeuten. Die Elemente -ndha wird
man in den beiden Fällen nicht von einander trennen können; es
handelt sich also um ba und si. Nun zeigt aber das Grieeh. (da
b im Griech. nicht ausfällt, ursprünglich), wir ergänzen also eine
Form aus der andern zu kca-svi-andha. Wir w r erden gleich nachher
sehn, dass svi zu Ssk. bhi wird und so entsteht denn einerseits k[v]abhfijandha,
wo bh, offenbar w egen des folgenden dh, seine Aspiration
verliert, andererseits ku s[v]i[a]ndha kusindha. (Vgl.
sskrt. kvafas zu kutas katipaya aus kvati kvatya lat. quotquot.)