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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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Ludwig

stehn  HOAovös  rgxsrspovSs,  nur  durch  den  Accent  an  das  vorausgehende ­
  Wort  gebunden.  Wir  können  auch  os  in  rode  nicht  mehr  trennen, ­
  das  schwache  Spuren  einer  Declination  zeigt  (toT<j§e-giv  toXgdeooiv,
  was  zunächst  auf  Pron.  dsv  zurückführt,  dessen  t-  Schluss  aus
düva.  —  dsvt-a  erhellt).  Hiezu  Sloven.  kZzdo  kZzde,  tZzde  6  aihög  aus
kZ-dio  tZ-die  kZijzde  izde  und  ide;  ze  ist  viel  wahrscheinlicher
aus  ide  entstanden  als  dass  es  gleich  ved.  ssk.  ha  gha  wäre;  vgl.
böhm.  zdk.  So  kommen  wir  zu  dem  Schluss,  für  den  wir  noch
weiterhin  viele  Beweise  bekommen  werden,  dass  die  lautlichen  Modifizierungen ­
  des  Suffixes  und  des  frei  gebliebenen  Pronomen  (denn
wir  wollen  es  gleich  sagen,  das  Wortbildungssuffix  war  ursprünglich
Pronomen,  und  sehr  lange  Zeit  recrutirte  sich  die  Wortbildung
direct  aus  dem  Pronomen,  bis  endlich  die  Zeit  eintrat,  wo  man  die
Bildungen  blos  wiederholte,  und  nach  Analogien  bildete)  parallel  mit
einander  hergingen;  und  dieselben  Bildungen  zwar,  aber  mit  wesentlich ­
  verschiedener  Bedeutung  in  weit  aus  einander  liegenden  Zeiträumen ­
  zu  Stande  kamen.
Ein  ähnliches  Verhältniss  scheint  den  slavischen  Bildungen  adZ
zu  Grunde  zu  liegen:  m  t/u,  \,cn-KKcm,\o\-
  ;  und  i;,Y v vk  etc.  böhm.  -udy  vsudy
  tudy.  Uber  das  nasale  kg  tg  etc.  ist  oben  bereits  gesprochen
worden,  -doy  -da  -de  -dy  sind  sicherlich  Beste  einer  Pronominal-Bildung,
  die  sich  freilich  ausser  den  Partikeln  da  daze  de  nicht  mehr
erhalten  zu  haben  scheint.  Demonstrativ  scheint  es  noch  in  da
ideze  ’bis,'  etwa:  hoc,  ubi,  wo  do  vielleicht  von  der  Präposition
nicht  verschieden  ist,  aber  noch  im  ursprünglichen  pronominalem
Sinne  auftritt.
Um  die  Erörterung  über  die  griechischen  Bildungen  abzuschliessen,
  bemerken  wir,  dass  hier  zunächst  Bildungen  auf  altes  am  dm,
wie  das  Sansk.  und  Altbactr.-  sie  bei  den  Pronominibus  namentlich
kennen;  tv-am  ah-am  mahy-am  mihi,  tuhhyam  tibi  etc.,  das  Latein
in  den  Silben  dam  dem,  natürlich  für  diam.  Diese  Bildungen  gelten
nicht  als  Casussuffixe,  sie  erstarrten  zu  Adverbien.  Ihre  Function  in
der  Wortbildung  (in  der  Flexion  haben  sich  dann  vielfach  Casusbegrilfe
  daran  geknüpft,  z.  B.  Loc.  Sing.  Fern.  Sansk.  dy-am  verglichen ­
  mit  dem  localen  yau.cä,  Sulf.  bhy-dm  Dual.,  änuni),  ist  noch
nicht  klar.  Wir  stehen  somit  bei  Bildungen  auf  -ccd  -rjd,  resp.  -adt
-yjde.  Diejenigen  secundären  Bildungen,  welche  auf  id  vjo  Nasale  der
            
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