176
Ludwig
stehn HOAovös rgxsrspovSs, nur durch den Accent an das vorausgehende
Wort gebunden. Wir können auch os in rode nicht mehr trennen,
das schwache Spuren einer Declination zeigt (toT<j§e-giv toXgdeooiv,
was zunächst auf Pron. dsv zurückführt, dessen t- Schluss aus
düva. — dsvt-a erhellt). Hiezu Sloven. kZzdo kZzde, tZzde 6 aihög aus
kZ-dio tZ-die kZijzde izde und ide; ze ist viel wahrscheinlicher
aus ide entstanden als dass es gleich ved. ssk. ha gha wäre; vgl.
böhm. zdk. So kommen wir zu dem Schluss, für den wir noch
weiterhin viele Beweise bekommen werden, dass die lautlichen Modifizierungen
des Suffixes und des frei gebliebenen Pronomen (denn
wir wollen es gleich sagen, das Wortbildungssuffix war ursprünglich
Pronomen, und sehr lange Zeit recrutirte sich die Wortbildung
direct aus dem Pronomen, bis endlich die Zeit eintrat, wo man die
Bildungen blos wiederholte, und nach Analogien bildete) parallel mit
einander hergingen; und dieselben Bildungen zwar, aber mit wesentlich
verschiedener Bedeutung in weit aus einander liegenden Zeiträumen
zu Stande kamen.
Ein ähnliches Verhältniss scheint den slavischen Bildungen adZ
zu Grunde zu liegen: m t/u, \,cn-KKcm,\o\-
; und i;,Y v vk etc. böhm. -udy vsudy
tudy. Uber das nasale kg tg etc. ist oben bereits gesprochen
worden, -doy -da -de -dy sind sicherlich Beste einer Pronominal-Bildung,
die sich freilich ausser den Partikeln da daze de nicht mehr
erhalten zu haben scheint. Demonstrativ scheint es noch in da
ideze ’bis,' etwa: hoc, ubi, wo do vielleicht von der Präposition
nicht verschieden ist, aber noch im ursprünglichen pronominalem
Sinne auftritt.
Um die Erörterung über die griechischen Bildungen abzuschliessen,
bemerken wir, dass hier zunächst Bildungen auf altes am dm,
wie das Sansk. und Altbactr.- sie bei den Pronominibus namentlich
kennen; tv-am ah-am mahy-am mihi, tuhhyam tibi etc., das Latein
in den Silben dam dem, natürlich für diam. Diese Bildungen gelten
nicht als Casussuffixe, sie erstarrten zu Adverbien. Ihre Function in
der Wortbildung (in der Flexion haben sich dann vielfach Casusbegrilfe
daran geknüpft, z. B. Loc. Sing. Fern. Sansk. dy-am verglichen
mit dem localen yau.cä, Sulf. bhy-dm Dual., änuni), ist noch
nicht klar. Wir stehen somit bei Bildungen auf -ccd -rjd, resp. -adt
-yjde. Diejenigen secundären Bildungen, welche auf id vjo Nasale der