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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

Die  Entstehung  der  a-Declination  etc.

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§.  26.  Noch  eigentümlicher  gestaltet  sich  das  Verhältnis
einerseits  der  (Feminin-)  Stämme  aut'  sd-ov,  -nd-ov  zu  den  Femininis
auf  r,:  ’Av-S^d-wv  dv3r ; ,  Idijdöv,  lit.  eilza,  sloven.  jazda  jadati;
lap.nso-6v  'kdp.K'n,  7T£uxsd-av<j?  irevxr),  rufsd-avog  rüyrj,  y_aipr)d-ov
yxpd\  xAsvjd-öv  slava;  andererseits  dieser  beiden  Formen  zusammen
zu  gewissen  adverbialen  Formen  auf  -oov  -da  -dv;v  (dam  dam?  vgl.
lat.  qui-dam  qui-dem  tan-dem).  Wir  haben  wahrscheinlich  zunächst ­
  hier  denselben  Wechsel  zwischen  auslautender  Dentalis  und
Labialis  wie  bei  den  Zahlwörtern;  dies  ist  ein  Punkt  äusserster
Wichtigkeit,  wie  wir  im  weitern  Verlauf  sehen  werden.  Hierher  gehören ­
  Tirod-w  (TO[xr,i),  -ßXr)d-r)v  ('vno-dp.-Ka.pa.-,  ßoXr,),  6vop.culr t dvjv
  (df/.o-xly),  diapprjd-r/v  •  äp.oißr)d-ig  (dp.oißr,)•  apaiprjdov  (ppaXpoi)-,
  xpv<pr)d-öv  (xcävßr)),  IXxrjd-ov  nvpynd-6v  y.avayr,d-m  ßoi&döv.
Wir  wollen  nur  im  Vorbeigehen  hier  bemerken,  dass  die  Endungen
-ov  -v/v  (das  «wi  z.  B.  des  Loc.  Sing.)  hier  in  einer  unklaren,  aber
für  die  Sprachgeschichte  höchst  merkwürdigen  Mitte  stehn  zwischen
Casus-  und  Wortbildungssuffix.  Das  Element  ao:  dp.ßoXdd-r<v,  psradpopdd-r)v
  smarpofdd-rjv,  inirpoydd-Yjv^  npoTpondd-rjv,  inapocßadig,
  avröaysd-ov  xvröayjzd-ci.
§.  27.  Das  Element  d  lautete  dt,  dies  ist  schon  von  Leo  Maier
erwiesen  (II  389),  so  neben  adröaysdov  xvroaysdif)  ay-sd-ov  ay-sdiv?v
  (imayspu  und  ayjd-ir,  das  Floss,  d.  i.  eine  Reihe  von  Hölzern),
navavdi-i)  a&d-rjv,  dpmadov  ä/zcpadbjv,  sodann  diyStxdiog  dptpadiog
xaroipddiog  sx.ra.dir)  (yXcüva)  dnordov/v,  xpvnrddia.  Nun  ist  es  klar
dass  wir  hievon  Formen  auf  -dt?  nicht  trennen  dürfen.  dpoißr/dig  ist
ganz  gleich  einem  dpoißridöv,  das  freilich  nicht  existiert,  und  dpoißr/dig
  ist  von  dpoißadig  nur  unwesentlich  unterschieden.  So  fallen
nun  auch  die  Formen  ofxadt?  yapddig  (ipa'^s  Bvpatis).  -£s  wird  von
cos  hergeleitet.  Allein  die  Schreibart  -ad  wird  häufig  angewandt,
wo  keineswegs  an  Etymologie  aus  a-o  gedacht  werden  kann,  (adsvyXr)
advpiyyu),  vielmehr  einzig  um  ein  weiches  s  auszudrücken.  Auch
kann  bei  yapd^s  an  ein  yaptxa-ds  gar  nicht  gedacht  werden,  yxp.ä
ist  Sanskrit  ksma  ksamd,  vgl.  y^oiv  yjdapalö  ya.pul.  Wir  leiten
also  regelrecht  von  dtc  ab,  das  sein  Schluss  s  verloren  hat:  aus
ots?  ward  die  Doppelform  -dia-ds  (so,  um  eine  Analogie  anzuführen,
erklärt  sich  die  Doppelform  -xt?  [dexdxt?]  und  -v.dg  [dvdpaxd?]  aus
xta?,  Sansk.  pds).  Allein  andererseits  scheint  ds  unabhängig  zu
            
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