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Ludwig
vatan altkd. wazzar); iosvSog royda lit. raudäRöthe; hrana (böhm.)
und grano granes-e (sloven). Serb. doba Neutr. indec. gluho doba
und vielleicht sloven. lozesma und böhm. deloliu, wo de das Gelegte
bedeutet; auch im Ssk. wird die Wurzel dhä von schwängern
und schwanger werden gebraucht. Das lateinische bietet rota (ssk.
rdtlias) griech. psSog Glied pöSog drehende Bewegung; vgl. griech.
av.ilog sloven. koles koleno Knie und griech. v.A-o\i-og zA-ot-oksb-stv
KÄ-&j3; toga zu rigog ziyr, ■ unda zu boc/.r voda vazzar; der
hervorragende Zug in dieser Zusammenstellung ist natürlich der
Quantitätsunterschied. Allein dieser Unterschied begründet nicht
durchaus den des Genus. Höchst wichtig für die Geschichte der
Sprachbildung überhaupt, die der Femininform ä aber insbesondere,
die ja schon durch die adjectivischen Doppelformen zaAög y.aXrj,
durch den häufigen Geschlechtswechsel innerhalb derselben Sprache,
und von Sprache zu Sprache als blosse Modification zur Masculinform
sich darstellt, sind die Masculinen (wo ä unmittelbar auftritt, meist
Agens-) Bildungen auf ä im Lateinischen •), Griech., Slavischen, Litauischen.
Die (wenig zahlreichen) lateinischen Formen und die (zahlreichen)
slavischen und litauischen bekunden eine Verwandtschaft mit
den ««-Stämmen: agripetä, appetön, accola, incolu, colun-us, liomicida,
Inter ddona, scriba Scribon-ms (?J turbo turba.
§. 22. Das Slavische und Litauische (Slovenisch und Serbisch
noch heut zu Tage) gebrauchen diese Bildungen auch Feminin (voievodn
sloyga Supr. Cod. pg. S5 letzte Z. oea caoSirk coTounirk 89 3
sloygamZ ze vftzgnetivZsam'S ognb 10 sloygZi diabolie neben dem
Masc. 16419. 341 letzte Zeile osgzderui sgdijg. Die Bildungen zeigen
durchwegs eine Verwandtschaft mit Participien: voievoda sloyga velbmoza
prt’doteca neteza; russ. obzora, böhm. obzera (hado-zroat),
ogrbiza beissiger Hund, kozemiaka Gerber, soytiaga Zänker; böhm.
louda, kulha, hluma, obejda, osvirda, nimra, chlouha, checlita,
ochaba, ochlasta, odrapa, ohlta (Fischart) nolisleda (pediscquaj,
' ) Was die Länge des a (Fern. Gen.) betrifft, so hat man sie im Altiat. (selbst bei
Plautus) nachgewiesen. Obwohl der Nachweis mir anfangs\sehr problematisch
schien, so habe ich doch meine Zweifel aufgegeben, da ich das lange u des Acc.
Neutr. Plur. gefunden habe: proptereä practereä intereü (nicht Instrumentale
oder Abi. Fern.)