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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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Ludwig

erhalten  haben.  Das  Griechische  kennt  nur  vvj  va,  mit  welch  letzterem
einzelne  Formen  der  epischen  Sprache  des  Sanskrt.  stimmen  agrhnata,
  Ved.  namnate,  statt  namnite.
Für  die  zweite  Person  Sing,  des  Imper.  der  auf  Consonanten
schliessenden  Wurzeln  dieser  Classe  existirt  eine  singuläre  Form  and
grbhana,  skabhdnd,  welche  eine  regelrechte  Conjugation  dndmi,
dndsi,  dndti  könnte  vermuthen  lassen.  Indess  zeigt  sich  altbaktr.
fryänmahi,  (neben  unregelmässigem  frinämahi  =  prinimasi)  offenbar ­
  eine  consonantische  Form,  wo  -mahi  unmittelbar  an  eine  dn-Bildung
  frydn  gefügt  ist,  während  die  Formen  and  vocalisch,
«-Bildungen  sind,  oder  doch  sein  können,  auf  jeden  Fall  Weiterbildungen ­
  sind.  Es  bedarf  wohl  kaum  der  Erinnerung,  dass  man  bei
den  Formen  der  neunten  Conj.-Cl.  immer  zugleich  an  die  -««-Bildungen, ­
  die  ja  hei  keiner  Wurzel  fehlen,  denken  muss,  also  hei  mathndmi,
  mathänd  an  manthan  pusnämi,  pusänd  an  püs-an  u.  s.  w.
§.  9.  Eine  andere  Eigentümlichkeit  ist,  dass  neben  den  Bildungen ­
  auf  nd  dna  von  denselben  Wurzeln  Bildungen  auf  -dyd
Vorkommen:  matlinä,  mathänd,  mathäyd-  skabhna,  skabhdnd,
skabhäyd-  stablinä,  stabhdnd,  stabhdyd-  grhnd  grhänd,  grbhana,
grblidyd-  prusnd,  prusdna,  prusayd-  pusnd,  pusänd,  pusdyd
musnä,  musänd,  musdyä-  prinä,  priyäyd,  nabhnd,  nabhänd,
dablidyd-  cranth,  grathnä,  crathäna,  crathäya.  Auch  das  Altbaktr.
scheint  solche  Formen  besessen  zu  haben:  nicht  anders  ist  zu  erklären,
miiayatu  (Ved.  würde  es  sein  mithäydtü)  zu  mitnäiti,  das  Justi  freilich ­
  zur  10.  Conjugationsclasse,  wohl  nur  äusserlich  zieht,  geurvayat
zu  gerewnäiti.  Wie  wir  nun  im  Altbaktr.  fryänmahi  die  consonantische
  Flexion  gegenüber  den  Formen  -dna  haben,  so  weist  der  Atharvav.
  VI  32,  2.  66,  2.  eine  Form  äy  auf  in  dem  Imperf.  3  Sing.
agaräit  (sonst  acrnat).  Da  nun  eine  Bildung  di  au  und  für  sich  unmöglich ­
  ist,  so  sind  wir  gezwungen,  die  Formenreihen:
and  dyd
an  äy
zu  combiniren,  und  erhalten  so  die  ursprüngliche  Form  dni,  an
welche  t  (lij  als  Personalelement  kam.  Vgl.  wegen  des  ausgefallenen
usman,  usmdyate,  krpanyate,  krpdyate,  räjäyate,  vrsanyate,
vrsäyuta.  (Vgl.  Anm  3.  J  Die  Form  achdn,  die  Sdyana  Rg.  4,  6,  25,  5.
            
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