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Ludwig
erhalten haben. Das Griechische kennt nur vvj va, mit welch letzterem
einzelne Formen der epischen Sprache des Sanskrt. stimmen agrhnata,
Ved. namnate, statt namnite.
Für die zweite Person Sing, des Imper. der auf Consonanten
schliessenden Wurzeln dieser Classe existirt eine singuläre Form and
grbhana, skabhdnd, welche eine regelrechte Conjugation dndmi,
dndsi, dndti könnte vermuthen lassen. Indess zeigt sich altbaktr.
fryänmahi, (neben unregelmässigem frinämahi = prinimasi) offenbar
eine consonantische Form, wo -mahi unmittelbar an eine dn-Bildung
frydn gefügt ist, während die Formen and vocalisch,
«-Bildungen sind, oder doch sein können, auf jeden Fall Weiterbildungen
sind. Es bedarf wohl kaum der Erinnerung, dass man bei
den Formen der neunten Conj.-Cl. immer zugleich an die -««-Bildungen,
die ja hei keiner Wurzel fehlen, denken muss, also hei mathndmi,
mathänd an manthan pusnämi, pusänd an püs-an u. s. w.
§. 9. Eine andere Eigentümlichkeit ist, dass neben den Bildungen
auf nd dna von denselben Wurzeln Bildungen auf -dyd
Vorkommen: matlinä, mathänd, mathäyd- skabhna, skabhdnd,
skabhäyd- stablinä, stabhdnd, stabhdyd- grhnd grhänd, grbhana,
grblidyd- prusnd, prusdna, prusayd- pusnd, pusänd, pusdyd
musnä, musänd, musdyä- prinä, priyäyd, nabhnd, nabhänd,
dablidyd- cranth, grathnä, crathäna, crathäya. Auch das Altbaktr.
scheint solche Formen besessen zu haben: nicht anders ist zu erklären,
miiayatu (Ved. würde es sein mithäydtü) zu mitnäiti, das Justi freilich
zur 10. Conjugationsclasse, wohl nur äusserlich zieht, geurvayat
zu gerewnäiti. Wie wir nun im Altbaktr. fryänmahi die consonantische
Flexion gegenüber den Formen -dna haben, so weist der Atharvav.
VI 32, 2. 66, 2. eine Form äy auf in dem Imperf. 3 Sing.
agaräit (sonst acrnat). Da nun eine Bildung di au und für sich unmöglich
ist, so sind wir gezwungen, die Formenreihen:
and dyd
an äy
zu combiniren, und erhalten so die ursprüngliche Form dni, an
welche t (lij als Personalelement kam. Vgl. wegen des ausgefallenen
usman, usmdyate, krpanyate, krpdyate, räjäyate, vrsanyate,
vrsäyuta. (Vgl. Anm 3. J Die Form achdn, die Sdyana Rg. 4, 6, 25, 5.