Die Entstehung der a-Dedination etc.
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Dieses i (y) findet sich erhalten im Sanskrt Alt-Baktrischen
Slavischen Litauischen. Im Griechischen haben wir KXuratp.v^<jrpst
wahrscheinlich yvvai-z, gegenüber dem nominativ yuvr? und yapiat
und die Derivata auf cu-v dvay/.aiY) aslrivodri, die ihren nom. sing,
wahrscheinlich erst bildeten, als Doppelformen für die Casus obliqui
bestanden. Es sind dies also Rückbildungen, die von unrichtigen
Voraussetzungen ausgehen.
Das Latein zeigt hae-c quae vielleicht auch aquae-licium neben
aquilicium. n zeigt Ssk., Althakt., Alts., Angels., Althochd. doch sind
schon die got. fern, auf 611 hieher zu ziehen, die im gen. plur. ono
haben. Oh im gen. pl. acov s oder n ausgefallen, ist nicht ganz
leicht zu entscheiden. Für ersteres spricht die Verwandtschaft mit
lateinischem arum, für letzteres die Verwandtschaft mit den tü-Stämmen.
Ein Beispiel ist von Wichtigkeit, und dürfte das letztere begünstigen,
nämlich der gen. pl. idmv zunächst für eöavcnv (Stamm
ivav in söri-yevig Edr/v-öff). Da ev — vasu, so steht idow für vasvdnäm
nach Analogie von Ssk. daednnm von dagan. Nicht sicher ist,
ob der aeolische Gen. ov/mv jzi[xnu>v hieher gezogen werden kann.
Besser aber wird diese Behauptung begründet werden können, wenn
von dem Zusammenhänge der -an mit den sogenannten a-Stämmen
überhaupt wird die Rede sein.
§. 8. Da wir hei den Stämmen auf -an angelangt sind, so wollen
wir hier den Beweis führen, dass die Stämme auf i schlossen,
und zugleich nachweisen, wie tief dieses Factum in die ganze Wortbildung
eingreift.
Die neunte Conjugationsclasse im Sanskrit fügt nach der gewöhnlichen
Definition an die Wurzel die Bildungssilbe nd ni an. Wir
werden im Verlauf unserer Darstellung zeigen, dass diese Conjugation
in nichts besteht, als in einer Anfügung der Personalelemente
unmittelbar an eine Nominalbildung. Zunächst ist zu bemerken, dass
im Veda der Unterschied im Gebrauch zwischen nd (für die sogenannten
starken) ni (für die schwachen, am Personalelement betonten)
Formen mehrfach noch schwankt, so z. B. grblindlii, prindhi, minimi,
minis, minit für regelrechtes grhnihi, mindmi, minds mindt. Wir
werden dadurch vorbereitet auf die Erkenntniss, dass beides nd und
ni nur Modificationen einer ursprünglichen Form sind, die allmählich
erst streng geschiedene Sphären des Gebrauches angewiesen