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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 55. Band, (Jahrgang 1867)

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Lud  w  i

dazu  psaadn-og  beaari-og,  wobei  an  Sskr.  kati  tati  und  lat.  totidem
  qnoti-die  zu  erinnern.  Sskr.  katipaya  steht  für  kvatikvatya
Lateinisch  quotquot.  Griechisch  r.brs.  tgts.  otb  steht  unzweifelhaft
für  pati  tati  tyati  (Relat.  Pr,  Sg  Hom.  kog  im  Gen.  Fern,  kftg  =  sya
tya),  und  entspricht  in  soferne  genau  altbaktrischem  kage.  Vorzüglich ­
  aber  gehört  liieher  sskrt.  rodasyos  duvoyä,  welche  asi  zeigen.
Ssk.  upetsi  ist  ö/rat,  nicht  Local.  Den  Formen  Mdtarigvan  antariksa
  entsprechen  altbaktrische  Formen  auf  are,  antare  ätare  -eures
aogare  (neben  aogd  Neutr.)  avare  (avö  avanhö  avaregdo)  isare
zafare  (zafan)  zavare  tacare,  und  der  Vocativ  der  Stämme  auf  -tar
ddtare.  In  Mätari-goan  war  offenbar  der  zweite  Theil  appositiv:
der  Hund  Mdturi;  wohl  im  späteren  Sanskrt  ist  Mdtalis  der  Wagenlenker ­
  Indra’s  ein  echter  /-Stamm.  Mditar  bedeutet  hier  aber  sicher
den  Wind.  Vgl.  dagegen  svar=svarge  Rg.  V.  4,2,22,  2.  Der  Rewcis
wird  aber  auch  durch  die  ganze  Abhandlung  hindurch  geführt  und
mit  dem  eben  Bemerkten  keineswegs  als  geschlossen  betrachtet.
Zunächst  wollen  wir  nur  im  Vorbeigehen  auf  eine  weit  verbreitete ­
  im  Lateinischen  Gothischen  Litauischen  Slavischen  nachweisbare
Erscheinung  hinweisen,  welche,  indem  sie  das  oben  Bemerkte  unterstützt, ­
  selbst  wieder  daraus  ihre  Erklärung  schöpft.
Wir  finden  nämlich  in  diesen  Sprachen  beiDentalen  ursprünglich
für  consonantisch  geltenden  Stämmen  fast  durchgängig,  wenn  auch
in  sehr  ungleichem  Verhältnisse  eine  Neigung  zum  Übergänge  in  iund
  /«-Stämme;  im  Latein  jedoch  beschränkte  sich  diese  Erscheinung
auf  den  nom.  pl.  n.  und  den  gen.  pl.  überhaupt,  und  zeigt  sich  dort
blos  ein  i  vor  der  Casusendung:  ia  ium.  Hie  und  da  weist  Nom.  pl.
m.  Abi.  sing,  i  (aus  ie)  auf.  So  flectiren  Stämme  auf  t  nt  tat  al  ar
c;  für  den  abl.  s.  die  comparative.  Im  Slavischen  die  Stämme  auf
bei  den  Stämmen  auf  ht  äc  und  imComparativ.  Im  Got.  vgl.
berusja  mit  slav.  EpdK&uuk  und  veitvods  nom.  pl.  (regelr.  conson.)
mit  ssk.  vidvdnsas  (Leo  Meyer).
Im  Litauischen  sind  alle  neutralen  «s-Stämme  zu  /-Stämmen  erweitert ­
  nabhas  vifog  (dvitpog)  debesits.  Die  Stämme  auf  en  men  bilden
neben  consonantisehen  die  Casus  auch  nach  i-  und  /«-Formen  (vgl.
juvenis  ssk.  yuvanj,  die  Stämme  auf  ter  neben  consonantisehen
nach  /-Formen;  Zahlwort,  Participien  des  Praes.  und  Praet,  und  den
Comparativ  nach  /«-Formen.  Wie  die  Sprachen  dahin  kamen,  aus
diesem  schüessenden  /  die  Grundlage  von  Z-  und  /«-Stämmen  zu
            
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