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M ii s s ii f in
die verschiedenen Caiieioneros der kaiserlichen Bibliothek zu
Paris nach 0 c h o a, Catdlogo razonado de los mamiscritos espanoles
existentes en la biblioteca real de Paris etc. Paris, 1844;
eine Handschrift des XV. Jahrhundertes, welche früher dem
Nicolas d’Herherav, sieur des Essarts gehörte, nun aber im Besitze
des Herrn Robert S. Turner ist (daher mit T bezeichnet); darüber
berichtet Gallardo, Ensayo etc. Sp. 431—567;
eine Handschrift (XV.—XVI. Jahrh.), die früher im Besitze des
Herrn Bartolome Jose Gallardo, des Verfassers des Ensayo (G), nun
dem Herrn Eduardo Fernandez San Roman gehört; bei A. de los Rios,
Historia etc. VI, 337 — 352;
eine Handschrift aus dem XV. Jahrhunderte, Eigenthum des
Herrn Pedro Salva zu Valencia (S); de los Rios, I. c. VI, 532—557;
das sogenannte Cancionero de Ixar (Hijar). beschrieben von
Gayangos und Vedia (1. c. 566 — 569, wiederholt bei Julius-Ticknor
II, 522—525) und von Gallardo 1. c. Sp. 578—610.
Dazu käme das von Fernan Martinez de ßurgos im Jahre
1464 gesammelte, mit späteren Zusätzen vermehrte Liederbuch,
worüber Floranes im Anhänge zu Mondejar, Memorias de Alfonso
VIII, Madrid 1783, berichtet; leider ist mir dieses Buch im
Augenblicke nicht zugänglich.
Von den zwei Handschriften der Biblioteca patrimonial (purticular,
de cdmaraj de S. 31., mit den Signaturen VII. A. 3 und VII.
D. 4, lieferten Pidal 1. c. S. LXXXVI—VII und Gayangos-Vedia 1. c. I,
570—571 nur Verzeichnisse der Dichter, nicht aber der Gedichte.
Von den Ausgaben des Cancionero general lagen mir vor die
von Toledo 1527 und die zwei von Antwerpen 1557,1573 '); bezüglich
der ersten, Sevilla 1511, benützte ich die Angaben der oft erwähnten
spanischen Übersetzer Ticknor’s.
Bei der grossen Seltenheit der Ausgaben des Cancionero general dürften folgende
Bemerkungen über das gegenseitige Verhältnis der mir vorliegenden nicht
unerwünscht sein.
Die zwei Drucke von Antwerpen 1557 und 1573 hangen innig zusammen.
Von Blatt l bis 357 a deckt sich jede Spalte, jede Zeile vollständig. Die Schrift
ist fast durchgehends dieselbe: dass aber die zweite Ausgabe neu gesetzt wurde,
und also keine Titelausgabe ist, erhellt aus manchen Kleinigkeiten: so ist die
Form des z oft verschieden, manche Abkürzungen des einen Druckes sind in dem
anderen aufgelost und so weiter. In beiden kommen an zwei Stellen Fehler in der