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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 54. Band, (Jahrgang 1866)

Zu  der  Sage  von  Owo-kuni-nusi.

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Dieses  ist  eine  alte  Sitte,  von  der  sich  in  der  Geschichte  hin  und
wieder  Nachrichten  finden.  Die  Meinung,  dass  in  (den  chinesischen ­

  Wörtern)  fi-ka  (traurig  singen)  eine  solche  Sache  (die  japanische ­

  Erklärung:  sie  belustigten  sich)  nicht  enthalten  sein  könne,
ist  nach  dem  chinesischen  Sinne  des  Musters.

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7  I-  7

7  >  7
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Säte  mo-ni  kaku  asobi-suru-koto-wa  madzu  fito-no  sini-taruwa
  ano  uma-teram  owo-mi-kami-no  ame-no  iwa-ja-ni  komorimasi-te
  jo-no  toko-jo-ni  nare-si-ni  ni-taru  ju-e-ni  sono  toki-no
furu-koto-wo  manebi-te  idai-asobi-te  sara-ni  kono  jo-ni  kajeritamaje-to
  wogi-inoru  kokoro-jori  okoreri.
Was  übrigens  den  Umstand  betrifft,  dass  man  auf  diese  Weise
sich  belustigt,  so  ist  dies,  weil  der  vorhergegangene  Todesfall  mit
jenem  Ereignisse  Ähnlichkeit  hat,  wo  die  den  Himmel  erleuchtende
grosse  Gottheit  in  dem  Felsenliause  des  Himmels  sich  verbarg  und
die  Welt  fortan  in  immerwährender  Finsterniss  wandelte,  aus  dem
Gedanken  entstanden,  die  alten  Vorgänge  jener  Zeit  nachzuahmen,  zu
singen,  sich  zu  belustigen  und  zu  dem  Verstorbenen  zu  flehen,  dass
er  wieder  in  diese  Welt  zurückkehren  möge.

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