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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 54. Band, (Jahrgang 1866)

Zu  der  Sage  von  Owo-kuni-nusi.

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Das  Mühlenweib  (usu-me)  mag  die  Person  sein,  welche  den
während  der  Aufbahrung  dem  Todten  dargebrachten  Reis  mahlt.  Es
wird  der  Fall  sein,  dass  heutzutage  übliche  Gegenstände,  wie  weisse
Kuchen,  gewaschener  Reis,  in  den  ehemaligen  Zeitaltern  bei  der  Aufbahrung ­
  mit  den  Händen  dargereicht  wurden.

Mono-masa  ko-wa  fumi-no  tsutaje-ni  utagaivasi,  kara-bumi-ni
jori-te  notsi-no  fito-no  kaki-kuwaje  taru-ui-ja  ko-ket-ni  sini-bitono
  kimono-ivo  ki-te  ware-wo  toburb  mono-wo  iu-to  ijeru-wa  karubumi-no
  mono-masa-to  iva  onazi-  karanu-wo  sono  gotoku  sirnseruwa
  sono  kami  saru-narawasi-no  ari-si-ni-ja  ka-ni  knku-ni  utagawasi-to
  ari.
Mono-masa  (in  der  Wörterschrift  „Leichnam“,  nach  dem  muthmasslichen
  Sinne  „Leichenbitter“).  In  Bezug  auf  dieses  Wort  heisst
es  in  den  Überlieferungen  zu  der  Geschichte:  Es  ist  zweifelhaft,  und  es
mag  nach  dem  chinesischen  Buche  von  Späteren  hinzugeschrieben
worden  sein.  In  dem  Werke:  „Die  Unterschiede  der  Sprache“  wird
gesagt,  dass  es  einen  Menschen  bedeute,  der  den  Todten  bekleidet
und  uns  zu  der  Trauerfeierlichkeit  einladet.  Das  in  dem  chinesischen
Buche  enthaltene  mono-masa  ist  jedoch  nicht  dasselbe,  und  es  mag
dies  eine  damals  übliche,  der  Vergangenheit  angehörende  Erklärung
sein.  Jedenfalls  ist  das  Wort  zweifelhaft.
            
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