Bibliotheca Latin« juris canonici manuscripta.
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5. Notre-Dame.
Cuil. 88 in folio maj. s. X. ohne Blattzahlen.
Enthält zuerst die Vulgatversion der Acten des Concils von Clialcedon
in ihrer ursprünglichen Recension, und darauf die Acten des
fünften allgemeinen Concils v. J. 5S3 in der alten, schon im sechsten
Jahrhundert verfassten Version.
Am Schluss der Acten von Chalcedon steht: Contuli. Absolvi
VI. holend. April. MDCLXXXIU. Stephanus Dalimus. Baluze hat
diese Handschrift für die Variantensammlung benutzt, die er in seiner
Nova collectio conciliorum col. 1012 sq., col. 1401 sq. zur Labbe’schen
Ausgabe der Acten beider Concilien giebt. Er bezeichnet
sie hier als Codex Parisiensis, und bemerkt col. 981, dass sie durch
ein Geschenk des Domherrn Claude Joly an die Pariser Domkirche
gekommen sei. Schon Labbe hatte diese Handschrift hie und da verglichen.
X. Rheims.
Die Stacltbibliothek.
*Cod. 513—510 (sancti Remigii Remensis) in l'ollo, f. 1—199 s. IX. nach
Knust und Hinschius.
Knust in Pertz Archiv Bd. 8 S. 393.
Hinschius Decretales Pseudoisidorianac p. XIII. not. 2.
f. 2. „Praefatio collectionis Hispanae, pauca de canonibus apostolorum
priorumque synodorum, principium glossarii cujusdam.“
Hinschius 1. c.
f. 13—196 die Dionysio-IIadriana.
Zuletzt der Schluss des Glossarium und von neuerer Hand:
Beati Aucjustini in fin. XV. librorum de sancta Trinitate. Domine
Deus noster crcdimus — sine tempore sempitermim.
In dem Glossarium finden sich auch altdeutsche Glossen.