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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 54. Band, (Jahrgang 1866)

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M  11  s  s  a  f  i  a

XIV.
Villalobos,  welches  in  M  erst  auf  fol.  82  vorkommt.  Findet
sich  auch  in  der  Pariser  Hs.  8168  (Ochoa  S.  524).  Bemerkenswerth
ist  es,  dass  die  Hs.  VII.  A.  3  de  S.  M.  das  Liedchen  dem  berühmten
Macias  zuschreibt.
Poes  me  fallesciö  Ventura
en  el  tiempo  del  plazer,
ya  non  espero  liaver  folgura,
mas  por  siempre  entristezer,
tormentado  con  tristura,
llamai'6:  Orad  por  mi,
Deus  meus,  liely  liely
[liely],  lama  zahatliani.
Quien  mis  cuytas  entendiese
e  mi  pesar  e  quebranto
et  de  mi  se  adolesciese
faria  coinigo  llanto,
quanto  mas  si  bien  supiese
tanto  bien  como  perdi;
deus  meus,  liely  liely
liely,  lama  zabacthani.
Der  nun  folgende  Brief,  so  wie  die  an  denselben  sich  eng  anschliessenden ­
  zwei  Gedichte,  zeigen  auf’s  Deutlichste  das  Verhältniss  unseres ­
  Cancionero  zum  aragonesischen  Hofe;  sie  schildern  den  Gemüthszustand
  der  Königinn  Maria,  welche  die  lange  Trennung  von
ihrem  Genial  schwer  genug  empfunden  haben  mag.  Sie  spricht  nur
von  dessen  Erfolge  im  Kriege,  die  ihn  ihr  entfremden;  bitterere
Klage  wird  sie  in  ihrem  Inneren  über  diejenigen  geführt  haben,  die
er  in  der  Liebe  errang.
Aqui  comienm  ln  epistola  de  ln  sennora  reyna  de  Aragon
dona  Maria  embiada  ul  sennor  rey  don  Alfonso  marido  suyo
re[i]nando  en  Italia  pacificamente  —  M  fol.  131.
Beginnt  mit  den  Worten:  A  ti  el  famoso  et  moderno  Cesar,
cuyas  mnnos  besando  con  reverencia  u.  s.  w.  Sie  beklagt  sich  über
seine  Abwesenheit:  Epiensa  en  espacio  de  treynta  annos  quanto
poco  uns  ojos  lian  gozado  de  tu  visfa.  el  ya  que  lla  universal  paz
            
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