Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

K  v  i  c  a  I  a,  Euripideische  Studien.

93

E  u  r  ipi  (leise  he  St  u  d  i  e  n.
Von  Johann  Kvfcala,
a.  o.  Professor  der  classischen  Philologie  an  der  Prager  Universität.
Die  vorliegende  Abhandlung  möge  als  eine  Fortsetzung  der
„Beiträge  zur  Kritik  und  Exegese  der  taurischen  Iphigenia“  betrachtet ­
  werden.  Wenn  in  derselben  einige  Stellen  behandelt  sind,  die
ich  bereits  in  jenen  Beiträgen  oder  anderwärts  besprochen  habe,  so
ist  es  nur  in  den  Fällen  geschehen,  wo  ich  das  früher  dargelegte  zu
modificieren  oder  gegenüber  den  Einwendungen  anderer  weiter  zu
begründen  veranlasst  wurde.  Vielleicht  wird  auch  gegen  diese  Beiträge ­
  der  Vorwurf  laut  werden,  dass  sie  im  conservativen  Streben  zu
weit  gellen.  Wie  man  auch  über  diesen  Punct  denken  mag,  so  werden
doch,  hoffe  ich,  gerechte  Beurtheiler  eines  nicht  verkennen,  das  ernste
Streben,  die  Erkenntniss  der  Wahrheit  zu  fördern.

V.  29  ff.
oc£  di  la.jj.~pcu  aiSepa
~stj.tptxGci  \d  dg  rrjvd'  cj/.igiv  Tavpov  ySöva,
cu  7r,g  cmaGGSi  ßapßdpaGi  ßapßapcg
Qcag.
0-j  yr,g  wird  von  manchen  Kritikern  verdächtigt.  Küchly:  „cu
7rjg  ist  schwerlich  richtig“;  und  schon  vor  Köchly  hat  Nauck  an  dieser
Ausdrucksweise  Anstoss  genommen  und  7vicag  0  avuGGt’.  vermuthet,
welche  Vermuthung  ganz  verfehlt  ist.  Man  hat  keinen  Grund  cu  7f,g
zu  verdächtigen;  denn  den  Umstand,  dass  sich  für  die  Verbindung  cu
7fig  keine  andere  gleichlautende  Parallelstelle  findet,  kann  man  nicht
als  Grund  gelten  lassen,  sondern  man  muss  dies  für  etwas  rein  zufälliges ­
  halten.  Durch  die  Analogie  von  neu  7fjg  (Soph.  0.  R.  108),
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.