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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

Analecta  aus  der  chinesischen  Pathologie.

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Sind  die  äussere  und  die  innere  Seite  bereits  klar  und  es  ist
nicht  abgeschnitten,  so  ist  das  Richtige  geschwunden,  das  Unrecht
vollkommen  und  es  ist  schwer  zu  behandeln.
Wo  das  Abschneiden  für  das  Wechselfieber  des  Menschen
nicht  ausreicht,  ist  es  angemessen,  den  Absud  des  kleinen  Thse-hu
zu  gebrauchen  und  Tschang-san,  Arecanuss,  schwarze  Pflaumen,
Pfirsichkerne,  Ingwer  und  Kreuzdornfrüchte  hinzuzugeben.  Man
siede  es  und  lasse  es  zugleich  mit  dem  Bodensätze  über  eine  Nacht
frei  stehen.  Am  nächsten  Tage  wird  es  eine  oder  zwei  Stunden
vor  dem  Anfall  ein  wenig  warm  eingegeben.  Entstehen  Übelkeiten,
unterdrücke  man  sie  durch  Zuckerspalten,  schwarze  Pflaumen
und  Fleisch.
Wo  das  Abschneiden  für  das  Wechselfieber  des  Menschen  zu
viel  ist,  ist  es  angemessen,  das  vollständige  Mittel  des  nicht  zweimaligen ­
  Trankes  zu  gebrauchen.  Oder  man  gebe  das  feine  Pulver
der  Silberglätte  (ml-to-seng).  Bei  Erwachsenen  reiche  man  sieben
Candarin,  bei  Kindern  die  angemessene  Menge.  Man  richte  es  mit
kühlem  gebrannten  Weine  her,  lasse  das  Angesicht  nach  Süden
kehren  und  gebe  das  Mittel  wie  bei  der  früher  erwähnten  Methode.
Erfolgt  nach  einmaliger  Anwendung  keine  Heilung,  so  gibt  man  es
zweimal  und  muss  dann  aufhören.  Man  hüte  sich  vor  Hühnern,
Fischen,  Bohnen,  Eingelegtem,  Mehlspeisen,  Eingemachtem,  heisser
Brühe,  heissem  Grützbrei  und  heissen  Gegenständen.

Das  ermüdende  Wechselfieber  und  die  Mutter  des  WechSclficbers.
Das  ermüdende  Wechselfieber  wird  nach  einem  Jahre  und  lange
Zeit  nicht  geheilt.  Die  Mutter  des  Wechselfiebers  bildet  Klumpen
und  knüpft  Verhärtungen  des  Bauches.  Ist  die  Gestalt  voll,  so  passt
das  den  Speichel  Ziehende  i),  in  einigen  Fällen  das  die  Stockungen
Verwandelnde  a ).  Bleibt,  nachdem  man  es  angegriffen,  etwas  übrig,
so  ist  die  Methode  dieselbe  wie  in  dem  Vorhergehenden.

0  Das  den  Speichel  ziehende  Mennigroth  (kung-yen-tan).
Die  die  Stockungen  verwandelnden  Pillen  (hoa-tai-hoaii)•
            
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