Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

602

P  f  i  /.  m  a  i  e  r

klären.  In  den  Fällen,  wo  bei  dem  Wechselfieber  die  innere  Seite
nicht  klar,  der  Stuhlgang  fest  ist,  ist  es  angemessen,  mit  Absud  von
grossem  Thse-hu  und  einem  Zusatze  von  geläutertem  Salze,  dickem
Po,  Pflanzenfrucht  und  Arecanuss  abzuführen.

Der  die  Milz  klärende  Trunk.
Ist  hei  dem  Leiden  des  Wechselfiebers  vorher  Schweiss  erregt,
Erbrechen  bewirkt  und  abgeführt  worden,  hat  es  durch  Klärung  und
Lösung  noch  nicht  aufgehört,  so  ist  das  Mittel  gegen  Kälte  und  Hitze:
das  die  Milz  Klärende,  weisses  jScAo,  Grünes  '),  Po,  Frucht.  Das  kleine
Tlise  und  Sen  a )  werden  entfernt  und  man  gibt  Ling 3 )  und  Ingwer
hinzu.  Ist  die  Luft  leer,  so  gibt  man  einen  Zusatz  von  Sen,  hei  Schleim
sind  es  Pomeranzen  und  Puan 4 ).  Wurde  viel  getrunken,  ist  es  angemessen ­
  ,  es  durch  eine  doppelte  Menge  von  Ingwer  und  Areca  zu
vertreiben.  Ist  Durst  und  Hitze,  so  passen  Tschi 5 ),  Fett 0 )  und  die
Schminke  der  Himmelsblume 7 ).  Bei  Zurückbleiben  von  Speise  passen
Weizen 8 )  und  das  Gährungsmittel  °),  bei  Feuchtigkeit  das  Glänzende ­
  i»)  und  Grasgrüne 11 ).
(Erklärung.)  Wenn  bei  dem  Leiden  des  Wechselfiebers  in  vergangener ­
  Zeit  entweder  Schweiss  erregt,  oder  Erbrechen  bewirkt,
oder  abgeführt  worden  und  die  äussere  und  innere  Seite  ohne  Zeichen, ­
  so  soll  die  Methode  klärend  und  lösend  sein.  Es  ist  angemessen,
den  die  Milz  klärenden  Trank  zu  gebrauchen  und  es  in  Einklang  zu
bringen.  Derselbe  ist  das  weisse  Scho,  grüne  Citronenschalen,  dickes

1)  Grüne  Citronensclialen  (tsing-pi).
2 )  Das  kleine  Thse-hu  und  Jin-sen  (Ginseng).
3 )  Fö-ling  (smilax).
4 )  Die  Pflanze  Puan-hia.
5 )  Die  Pflanze  Tschi-rnu.
6 )  Das  Steinfett  (schi-kao).
7 )  Die  Pflanze  Thicn-hoa-fen  (die  Schminke  der  Himmelsblume).
8 )  Weizenblüthen  (mi-ya).
9 )  Das  göttliche  Gährungsmittel  (schin-khiö).
,0 )  Die  Pflanze  Schi-sie  (die  glänzende  Befeuchtung).
1  i )  Die  Pflanze  Thsang-scho  (das  grasgrüne  Scho).
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.