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P f i z m a i e r
Der Absud von Ma-lioang und Kiang-hö.
Der Absud von Zimmtzweigen und Kiang-lio.
Der Absud von Ma-lioang und Kiang-lio mit Zusatz
von Puan-hia.
Der Absud des weissen Tigers.
Der Absud von weissem Tiger und Zimmtzweigen.
Der Absud von Thse-liu und weissem Tiger.
Der Absud von Tlise-liu und Zimmtzweigen.
Wo Kälte viel, ist kaltes Wechselfieber und kein Schweiss.
Ma-lioang, Kiang-ho, die Pflanze •) und Fang sind zu gebrauchen.
Ist Hitze viel, ist ScliWeiss vorhanden, so ist dies das Wechselfieber
des Windes. Man lässt den Hanf weg und gibt den Zimmt
hinzu. Bei Erbrechen gibt man gleichmässig Puan 3 ). Ist früher
Hitze, später Kälte, so heisst dies mit Namen: das warme Wechselfieher.
Hier passt weisser Tiger. Ist Schweiss viel, so passt zugleich
Zimmt als Gebieter. Bei dem ermüdenden Wechselfieber ist nur
Hitze, und es passt Thse 4 ) und weisser Tiger. Bei dem weiblichen
Wechselfieber ist blos Kälte, und Tlise und Zimmt stehen nahe.
(Erklärung.) Dies sind die Gesetze des Schweisses im ersten
Entstehen der Arten des Wechselfiebers. Geschah früher die Erkältung
und später die Beschädigung durch den Wind, entsteht
zuerst Kälte, hierauf Hitze, ist die Kälte stark, die Hitze gering, ist
kein Schweiss vorhanden, so nennt man dies das kalte Wechselfieber.
Es ist angemessen, den Absud von Ma-hoang und Kiang-liö
zu gebrauchen. Dies ist nämlich Ma-hoang, Kiang-liö, Fang-fung
und Süssholz.
Geschah früher die Erkältung, später die Beschädigung durch
den Wind, entsteht zuerst Kälte, hierauf Hitze, ist die Hitze stark,
die Kälte gering, ist Schweiss vorhanden, so nennt man dies das
Wechselfieber des Windes. Es ist angemessen, den Absud von
Zimmtzweigen und Kiang-hö zu gebrauchen. Dies sind nämlich
Zimmtzweige, Kiang-hö, Fang-fung und Süssholz.
1 ) Die Pflanze ist die „siisse Pflanze“ (kan-tsun), d. i. das Siissholz.
~) Fang bezeichnet die Pflanze Fang-fung, im Japanischen fatna-afui „die Malve des
Meeresufers“ genannt.
3 ) Die Kürzung Puan bezeichnet die Pflanze Puan-hia.
4 ) Die Pflanze Thse-hu.