Analecta aus der chinesischen Pathologie.
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(zehn Gauting), klaren Wein ein Ho (hundert Gauting) fünf Ten.
Man tränke die Asche und warte bis der Wein zur Hälfte aufgegangen.
Man lege die Schildkrötenschale hinein und lasse es einsieden,
bis die Masse gleich Leim oder Pech wird. Man drücke den
Saft aus und gebe in diesen die Arzneien. Man siede es und verfertige
daraus Pillen von der Grösse der Frucht des Bignoniabaumes
'). Man gebe bei nüchternem Magen sieben Pillen und wende es
täglich dreimal an.
(Gesammelte Erklärungen.) Siü-lin sagt: Man gebraucht als
Arznei den Absud von Schildkrötenschale, weil die Schildkrötenschale
in die Leber dringt, das Unrecht entfernt und das Richtige
ernährt. Der hiermit in Verbindung gebrachte Wein, mit welchem
man die gereinigte Asche des Heerdes getränkt, beseitigt die Verhärtungen
des Bauches, deswegen macht man ihn zum Gebieter.
Der Absud des kleinen Thse-hu, der Absud der Zimmtzweige und
der im Grossen die Luft zu Stande bringende Absud (ta-tscliingklii-thang
sind die Vorgesetzten Arzneimittel der drei Urstolfe des
Lichtes, deswegen macht man sie zum Diener.
Das Süssholz jedoch verabscheut das Weiche und Träge und
verringert die Kraft der Arzneien. Die Citronenfrüchte verabscheuen
die zersprengte Luft und führen gerade nach unten ab. Deswegen
entfernt man diese Mittel.
Man gibt ausserdem trockenen Ingwer hinzu. Leim unterstützt
das Ginseng. Das weisse Scho 3 ) ist warm, nährend und ein
Nebenmittel.
Die Verhärtungen des Bauches entlehnen gewiss das Blut und
stützen sich auf den Schleim. Deswegen zertheilt man durch die
vier Insecten und die Pfirsichkerne in Verbindung mit Puan-hia das
Blut und verwandelt den Schleim.
Jede Anhäufung hat gewiss ihren Ursprung in dem Gebundensein
der Luft. Die Luft wird befördert, und die Anhäufung ist zertheilt.
Deswegen befördert man durch Rabenfächer und Paronychia
die Luft der Lungen. In Verbindung mit Steinschilf und Nelken
läutert man die Hitze des Unrechts und verwandelt das Zerstreutsein
der Luft.
Die Frucht des Baumes Ngu (bignonia tomentosa, japanisch kiri).
2 ) Pe-schö (das weisse Scho) eine Disteiart.