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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

innere  Seite  stark  vertreten  ist  und  wobei  man  nach  unten  abfiihren
kann,  Fälle,  in  welchen  die  Aussenseite  stark  vertreten  ist  und  wobei
man  Schweiss  erregen  kann,  Erbrechen  bewirken  kann.  Man  muss
in  jedem  einzelnen  Falle  nach  dem  Pulse  behandeln.
Tscheu-yang-siün  sagt;  die  Zeichen  des  Wechselfiebers  des
Menschen  dringen  durch  äusseres  Unrecht.  Sie  sind  immer  in  der
halben  Aussenseite  und  in  der  halben  inneren  Seite  versteckt.  Wenn
sie  eindringen  und  mit  dem  Urstoße  der  Finsterniss  streiten,  so
entsteht  Kälte.  Wenn  sie  austreten  und  mit  dem  Urstoße  des  Lichtes
streiten,  so  entsteht  Hitze.  Hitze  und  Kälte  kommen  deshalb  und
geben.
Sie  sind  dem  kleinen  Urstoße  des  Lichtes  vorgesetzt,  hat  die
Bedeutung:  Sie  fassen  die  Zeichen  eines  anderen  Gewebes  zusammen, ­
  und  dies  ist  begründet.  Was  die  Bedeutung  betrifft,  dass  sie
im  Ganzen  nicht  zu  dem  Urstoße  des  Lichtes  übergehen,  so  ist  ein
solches  Verhältnis»  nicht  vorhanden.
Tscliung-king  sagt:  Der  Puls  des  Wechselfiebers  ist  an  sich
straff.  —  Eigentlich  kann  hinsichtlich  der  Häufigkeit,  des  Zögerns,
der  Kleinheit,  der  Strenge,  des  Schwimmens  und  der  Grösse  des
Pulses  nichts  bestimmt  werden,  es  ist  nothwendig,  dass  er  die  Straßbeit
  zusammenlasse.  Die  Straffheit  ist  der  Puls  des  kleinen  Urstoffes
des  Lichtes.
Das  Unrecht  beleidigt  den  kleinen  Urstoß  des  Lichtes  und
wohnt  zugleich  mit  der  beschützenden  Luft.  Die  beschützende  Luft
wandelt  am  Tage  zu  dem  Urstoße  des  Lichtes,  in  der  Nacht  wandelt
sie  zu  dem  Urstoße  der  Finsterniss.  Das  Unrecht  erreicht  daher  den
Urstoß’  des  Lichtes  und  tritt  nach  aussen.  Es  erreicht  den  Urstoß
der  Finsterniss  und  wird  im  Inneren  bedrängt.  Das  Äussere  und  das
Innere  bedrängen  einander,  somit  entsteht  die  Krankheit  täglich.
Wenn  der  Sitz  der  Luit  tief  ist,  so  bedrängt  sie  im  Inneren  den
Urstoß  der  Finsterniss,  der  Urstoß  des  Lichtes  kommt  allein  hervor,
die  Luft  des  Urstoßes  der  Finsterniss  zeigt  sich  im  Inneren.  Die
Urstoße  der  Finsterniss  und  des  Lichtes  streiten  mit  einander  und
können  nicht  austreten.  Somit  entsteht  die  Krankheit  jeden  zweiten ­
  Tag.
Dass  übrigens  bei  vorherrschendem  Urstoße  der  Finsterniss
viele  Kälte,  bei  vorherrschendem  Urstoße  des  Lichtes  viele  Hitze,
dass  ein  ermüdendes,  ein  warmes  und  ein  weibliches  Wechselfieber
            
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