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(Erklärung.) Bei der Lilienkrankheit ist ursprünglich kein
Durst vorhanden. Wenn sie aber in einem Monate sich nicht löst,
wenn sie sich verändert und Durst verursacht, so tränke und wasche
man äusserlich den [Leib mit dem Absud von Lilien. Man lässt die
Hitze mit der Aussenseite in Verkehr treten und leitet sie ab. Innerlich
gebe man gesottene Kuchen zu essen und verwende keine
gesalzenen Bohnen. Man bediene sich keiner ableitenden Getränke,
und der Durst wird von selbst aufhören.
Bas Mittel der Waschung mit Lilien.
Lilien ein Ganting.
Das obige Mittel lasse man mit einem Quart ') Wasser über
eine Nacht weichen und wasche damit den Leih. Nach dem Waschen
esse man gesottene Kuchen und verwende dabei keine gesalzenen
Bohnen.
Wenn bei der Lilienkrankheit der Durst nicht gelöscht wird,
ist ihr der Gebrauch des nachstehenden Mittels vorgesetzt.
(Erklärung.) Wenn man den Leih mit Lilien wäscht und der
Durst nicht gelöscht wird, so ist die Hitze im Inneren vollkommen
und die Feuchtigkeit erschöpft. Die Wurzel des holzigen Beifusses
(thien-leu) ist bitter und kalt, sie erzeugt Feuchtigkeit und stillt
den Durst. Austern sind salzig und kalt, sie ziehen die Hitze und
leiten sie nach unten.
Das Mittel des Pulvers yon holzigem Beifnss und Austern.
Die Wurzel des holzigen Beifusses (thien-leu).
Austern, geröstet zu gleichen Theilen.
Aus den obigen Mitteln wird ein feines Pulver bereitet und
davon ein Löffel von der Grösse eines Geviertzolles zu trinken gegeben.
Man reicht täglich drei Gaben.
*) Teu, der Betrag von zehn Ganting.