Eine altspanische Prosadarstellung- der Crescentiasage.
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beinahe versucht wäre au frz. espiegle, das aber jüngeren Datums
ist zu denken ; rodee XXXIV, 20 als Übersetzung von redoie, das
mir ebenfalls dunkel ist; endlich soguera I, bb „unterwürfig“ für afrz.
sougite.
In Bezug auf die Orthographie schwankte ich lange, ob ich die
der Handschrift beibehalten, oder die moderne einführen sollte. Zu
letzterem Verfahren ermuthigten mich zwar das Beispiel gewiegter
Herausgeber und die Rücksicht auf Bequemlichkeit der Leser; trotzdem
entschied ich mich für das erstere, da ich der Meinung bin,
dass ein Denkmal aus älterer Zeit selbst in mehr äusserlichen Dingen
eine Regelmässigkeit nicht zur Schau tragen darf, die ihm, als es
niedergeschrieben wurde, nicht eigen war. Bei einiger Übung wird
man sich sehr leicht zurecht finden, und so wird z. B. wer covigera
IX, 13 nicht gleich versteht, ohne Mühe auf cobijera (cubicul-aria)
gerathen und im Wörterbuche die Bedeutung „Kammerfrau, Zofe“
finden. Betreffs des Accentes hielt ich mich an den gewöhnlichen
Gebrauch und war eher geneigt, denselben zu oft als zu selten anzuwenden.
Um den Vergleich zu erleichtern, gebe ich bei den einzelnen
Abschnitten an. welche Verse des Originals sich darin übersetzt
finden.